Luxus Safari Afrika: Die besten Lodges & Routen
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Eine Wildhunde Safari in Afrika gehört zu den seltensten und spannendsten Wildtiererlebnissen des Kontinents. Während Löwen, Elefanten, Giraffen und Büffel in zahlreichen berühmten Nationalparks relativ regelmäßig beobachtet werden können, ist eine Begegnung mit Afrikanischen Wildhunden wesentlich…
Eine Wildhunde Safari in Afrika gehört zu den seltensten und spannendsten Wildtiererlebnissen des Kontinents. Während Löwen, Elefanten, Giraffen und Büffel in zahlreichen berühmten Nationalparks relativ regelmäßig beobachtet werden können, ist eine Begegnung mit Afrikanischen Wildhunden wesentlich weniger vorhersehbar.
Genau das macht sie so besonders.
Der Afrikanische Wildhund, auch Afrikanischer Wildhund, Painted Dog oder African Wild Dog genannt, gehört zu den faszinierendsten Raubtieren Afrikas. Sein unregelmäßig geflecktes Fell aus schwarzen, braunen, weißen und gelblichen Flächen macht jedes Tier optisch einzigartig. Gleichzeitig besitzt der Wildhund ein hochentwickeltes Sozialverhalten, lebt in eng verbundenen Rudeln und zählt zu den effizientesten Jägern Afrikas.
Wer gezielt Afrikanische Wildhunde auf Safari sehen möchte, muss sein Reiseziel sorgfältiger auswählen als bei vielen anderen Tierarten. Zu den wichtigsten Gebieten gehören Botswana, Zambia, Zimbabwe, Teile Südafrikas sowie ausgewählte Regionen Tansanias. Besonders bekannt sind das Okavango Delta und Moremi Game Reserve, South Luangwa und Kafue in Zambia, Mana Pools und Hwange in Zimbabwe sowie das größere Kruger-Ökosystem in Südafrika.
Eine Wildhund-Safari sollte niemals auf eine garantierte Sichtung reduziert werden. Die Rudel legen große Distanzen zurück und können ihr Aufenthaltsgebiet innerhalb kurzer Zeit verändern. Gerade deshalb kann der Moment, in dem ein Guide plötzlich ein Rudel entdeckt, zu den emotionalsten Safari-Erlebnissen einer gesamten Afrika-Reise gehören.
Der wissenschaftliche Name des Afrikanischen Wildhundes lautet Lycaon pictus. Der Begriff lässt sich sinngemäß mit „bemalter Wolf“ übersetzen und beschreibt die auffällige Fellzeichnung sehr gut. Kein Tier gleicht exakt dem anderen. Die Muster aus Schwarz, Braun, Beige und Weiß ermöglichen Forschern in vielen Schutzgebieten sogar, einzelne Wildhunde anhand von Fotografien wiederzuerkennen. Afrikanische Wildhunde sind weder verwilderte Haushunde noch Wölfe. Sie stellen eine eigene hochspezialisierte Art innerhalb der Hundeartigen dar und sind perfekt an die Jagd in Afrikas Savannen und offenen Waldlandschaften angepasst.
Bei vielen Raubtieren dreht sich die Aufmerksamkeit vor allem um Kraft oder Geschwindigkeit. Bei Wildhunden ist die Zusammenarbeit innerhalb des Rudels mindestens genauso faszinierend. Die Tiere leben in sozialen Gruppen, deren Mitglieder eng miteinander verbunden sind. Gemeinsame Jagd, Aufzucht des Nachwuchses und soziale Interaktionen spielen eine zentrale Rolle. Nach einer erfolgreichen Jagd kann beobachtet werden, wie Nahrung innerhalb der Gruppe geteilt wird. Auch kranke oder schwächere Rudelmitglieder können vom sozialen Zusammenhalt profitieren. Dieses Verhalten unterscheidet Wildhunde deutlich von vielen anderen großen Raubtieren Afrikas.
Wildhunde sind ausgesprochen ausdauernde Jäger. Während der Gepard für extreme Geschwindigkeit über kurze Distanzen bekannt ist, liegt die Stärke des Wildhundes stärker in Ausdauer und koordinierter Zusammenarbeit. Ein Rudel kann Beutetiere über längere Distanzen verfolgen. Dabei kommunizieren die Tiere miteinander und reagieren flexibel auf Richtungswechsel. Häufige Beutetiere sind verschiedene Antilopenarten. Welche Tierarten gejagt werden, hängt stark vom jeweiligen Ökosystem und der Größe des Rudels ab. Eine laufende Wildhundjagd auf Safari mitzuerleben, ist spektakulär, sollte jedoch niemals als garantiertes Erlebnis vermarktet werden.

Afrikanische Wildhunde benötigen große zusammenhängende Lebensräume. Genau darin liegt eine ihrer größten Herausforderungen. Habitatverlust und Fragmentierung können Populationen voneinander isolieren. Konflikte mit Menschen, Krankheiten, Verkehr und Konkurrenz mit größeren Raubtieren beeinflussen die Bestände ebenfalls. Löwen können beispielsweise eine erhebliche Gefahr für Wildhunde darstellen. Hyänen konkurrieren häufig um Beute. Deshalb benötigen stabile Wildhundpopulationen große, gut geschützte Landschaften.
Für eine gezielte Wildhunde Safari in Afrika gehören Botswana, Zambia, Zimbabwe und Teile Südafrikas zu den wichtigsten Optionen. Auch Tansania besitzt bedeutende Populationen, insbesondere in größeren, weniger dicht besuchten Schutzlandschaften. Die konkrete Erfolgswahrscheinlichkeit verändert sich jedoch ständig. Wildhunde besitzen große Reviere und können an einem Tag weit von jener Region entfernt sein, in der sie am Vortag beobachtet wurden. Mehrere Nächte in einem Gebiet sind daher deutlich sinnvoller als ein kurzer Tagesbesuch.
Botswana gehört zu den wichtigsten Ländern für Wildhundbeobachtungen. Besonders das Okavango Delta, das Moremi Game Reserve und angrenzende private Konzessionen bieten ausgezeichnete Lebensräume. Die Landschaft ist abwechslungsreich. Trockene Inseln, offene Savannen, Waldgebiete und saisonale Wasserflächen erzeugen ein komplexes Mosaik unterschiedlicher Habitate. Wildhunde können innerhalb dieser Landschaft große Distanzen zurücklegen.
Das Moremi Game Reserve liegt im Okavango-Ökosystem und gehört zu den bekanntesten Safari-Gebieten Botswanas. Neben Wildhunden können Besucher Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Hyänen und zahlreiche Antilopen beobachten. Die Kombination aus Raubtieren und abwechslungsreichen Landschaften macht Moremi zu einem hervorragenden Ziel für erfahrene Safari-Reisende. Ein Rudel kann heute in einem bestimmten Gebiet gesehen werden und morgen mehrere Kilometer entfernt sein.
Das Okavango Delta ist eines der außergewöhnlichsten Ökosysteme Afrikas. Wasser aus dem angolanischen Hochland erreicht die trockenen Landschaften Botswanas und erzeugt ein weitläufiges Netzwerk aus Kanälen, Inseln und saisonalen Überschwemmungsflächen. Wildhunde bewegen sich vor allem über trockene Bereiche des Deltas und angrenzende Landschaften. Private Konzessionen können besonders interessant sein, weil Fahrzeuge je nach Regeln eines Gebietes flexiblere Beobachtungsmöglichkeiten besitzen. Zusätzlich sind Aktivitäten wie Mokoro-Fahrten, Bootsfahrten oder Walking Safaris möglich.
Wildhunde können grundsätzlich zu unterschiedlichen Jahreszeiten beobachtet werden. Besonders interessant kann die Zeit rund um die Aufzucht der Jungen sein. Wenn ein Rudel eine Wurfhöhle nutzt, bleibt es für eine gewisse Zeit stärker an einen bestimmten Bereich gebunden. Damit können sich Beobachtungsmöglichkeiten verbessern. Genaue Standorte von Wurfhöhlen sollten jedoch nicht unkontrolliert veröffentlicht werden. Ein verantwortungsvoller Guide respektiert Distanz und vermeidet unnötige Störungen.
Der South Luangwa National Park gehört zu den bedeutendsten Safari-Destinationen Zambias. Das Luangwa-Tal beherbergt eine außergewöhnliche Wildtierfülle. Neben Leoparden, Löwen, Elefanten und Flusspferden leben dort auch Afrikanische Wildhunde. Die Kombination aus offenen Bereichen, Flusswäldern und saisonalen Lagunen schafft vielfältige Jagdgebiete. Für Besucher ist South Luangwa besonders attraktiv, weil klassische Game Drives mit anderen Safari-Formen kombiniert werden können.
Zambia gilt als eines der klassischen Länder für Walking Safaris in Afrika. Bei einer geführten Buschwanderung steht allerdings nicht die aktive Suche nach einem Wildhundrudel im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt liegt auf Spuren, Pflanzen, Insekten, kleineren Tieren und einem tieferen Verständnis des Ökosystems. Wildhunde werden am zuverlässigsten während Pirschfahrten gesucht. Dennoch ergänzt eine Walking Safari das gesamte Erlebnis hervorragend.

Der Kafue National Park gehört zu den größten Schutzgebieten Afrikas. Seine enorme Fläche und geringe touristische Dichte erzeugen ein starkes Wildnisgefühl. Wildhunde kommen in verschiedenen Regionen des Ökosystems vor. Besonders interessant sind weite Landschaften, in denen Raubtiere große Aktionsräume nutzen können. Kafue eignet sich hervorragend für Reisende, die bereits klassische Destinationen besucht haben und eine ruhigere Zambia Safari suchen.
Der Mana Pools National Park gehört zu den außergewöhnlichsten Wildnisgebieten Zimbabwes. Der Park liegt am Sambesi und ist für Elefanten, Löwen, Wildhunde und spektakuläre Landschaften bekannt. Wildhundrudel werden dort seit vielen Jahren wissenschaftlich beobachtet. Dadurch hat Mana Pools unter Safari-Enthusiasten einen besonders starken Ruf als Wildhund Safari Ziel.
Die offene Landschaft entlang des Sambesi kann hervorragende Beobachtungen ermöglichen. Gleichzeitig besitzt Mana Pools einen besonders ursprünglichen Charakter. Walking Safaris spielen in der Region eine wichtige Rolle. Bei Raubtieren gelten selbstverständlich strenge Sicherheitsregeln. Wer eine Safari zu Fuß unternimmt, muss die Anweisungen eines professionellen Guides jederzeit befolgen.
Der Hwange National Park ist ein weiteres bedeutendes Safari-Gebiet Zimbabwes. Der Park ist besonders für große Elefantenpopulationen bekannt, besitzt jedoch auch Löwen, Leoparden, Hyänen und Wildhunde. Während der trockeneren Monate konzentrieren sich Wildtiere häufig rund um Wasserstellen. Wildhunde können solche Gebiete ebenfalls nutzen, bewegen sich jedoch weiterhin über große Distanzen. Hwange lässt sich hervorragend mit den Victoria Falls kombinieren.
Südafrika besitzt wichtige Wildhundpopulationen, insbesondere im größeren Kruger-Nationalpark-Ökosystem. Wildhunde sind dort wesentlich seltener als Elefanten, Büffel oder Impalas. Eine Sichtung gilt deshalb als besonderer Höhepunkt. Professionelle Guides verfolgen häufig aktuelle Informationen über Rudelbewegungen und können dadurch die Chancen verbessern.
Im Kruger National Park können Wildhunde während Pirschfahrten überraschend auftauchen. Typisch ist ihre ständige Bewegung. Während Löwen den größten Teil des Tages ruhen können, wirkt ein aktives Wildhundrudel häufig äußerst dynamisch. Die Tiere begrüßen sich, spielen, bewegen sich gemeinsam und können plötzlich mit hoher Geschwindigkeit verschwinden. Für Fotografen ist eine solche Begegnung herausfordernd und faszinierend zugleich.
Private Schutzgebiete rund um Kruger bieten je nach aktueller Rudelverteilung ebenfalls gute Möglichkeiten. Der Vorteil liegt häufig in kleinen Gruppen, erfahrenen Trackern und flexibleren Pirschfahrten. Ein Wildhundrudel kann jedoch auch dort niemals garantiert werden. Gerade bei seltenen Raubtieren sollte ein seriöser Safari-Anbieter realistische Erwartungen vermitteln.

Tansania besitzt bedeutende Wildnisregionen, in denen Afrikanische Wildhunde vorkommen. Besonders interessant sind große Schutzlandschaften im Süden des Landes. Während die klassische nördliche Route mit Serengeti, Ngorongoro und Tarangire international bekannter ist, bieten südliche Safari-Gebiete ein anderes Erlebnis.
Der Nyerere National Park und das größere Selous-Ökosystem gehören zu den größten Wildnislandschaften Ostafrikas. Wildhunde gehören zu den charakteristischen Raubtieren dieser Region. Die enorme Fläche bedeutet allerdings, dass Sichtungen keineswegs garantiert werden können. Der besondere Reiz liegt in der Kombination aus klassischen Game Drives und Bootsfahrten auf Flüssen und Seen.
Auch der Ruaha National Park gehört zu den wichtigen Wildnisgebieten Tansanias. Der Park ist für große Raubtierpopulationen und eine geringe touristische Dichte bekannt. Wildhunde können Teil des Safari-Erlebnisses sein. Ruaha eignet sich besonders für erfahrene Reisende, die die stark frequentierten klassischen Routen verlassen möchten.
Kenya besitzt ebenfalls Populationen Afrikanischer Wildhunde. Besonders einige Landschaften im Norden und zentrale Schutzgebiete können relevant sein. Wildhunde sind dort jedoch nicht so leicht planbar wie beispielsweise Löwen in der Masai Mara. Wer ausschließlich wegen Afrikanischer Wildhunde reist, sollte deshalb Botswana, Zambia, Zimbabwe oder ausgewählte südafrikanische beziehungsweise tansanische Gebiete priorisieren.
Für eine gezielte Wildhunde Safari gehört Uganda derzeit nicht zu den zuverlässigsten Reisezielen. Das Land besitzt hervorragende Möglichkeiten für Berggorillas, Schimpansen, Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen und zahlreiche weitere Tierarten, doch Wildhunde sollten bei einer klassischen Uganda-Reise nicht als erwartbare Standardsichtung eingeplant werden. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Eine seriöse Safari-Planung sollte Reisenden für jede Tierart das Gebiet empfehlen, das tatsächlich die besten Chancen bietet. Wer Afrikanische Wildhunde zu einer Uganda-Reise ergänzen möchte, kann eine länderübergreifende Afrika Safari planen.
Eine besonders hochwertige Reise kann beispielsweise Botswana, Zambia oder Tansania mit Gorilla Trekking in Uganda kombinieren. Zunächst erleben Reisende eine klassische Raubtier-Safari mit der Möglichkeit auf Wildhunde. Anschließend erfolgt ein Flug nach Ostafrika, bevor die Reise nach Bwindi weitergeht. Dort wartet mit der Begegnung mit Berggorillas ein vollkommen anderes Tiererlebnis. Eine solche Kombination eignet sich besonders für erfahrene Afrika-Reisende, die seltene Raubtiere und Primaten innerhalb einer Reise erleben möchten.
Afrikanische Wildhunde werden manchmal mit Hyänen verwechselt, obwohl beide Tiere biologisch sehr unterschiedlich sind. Wildhunde gehören zur Familie der Hundeartigen. Hyänen bilden eine eigene Familie und sind enger mit katzenartigen Raubtieren verwandt als mit Hunden. Auch äußerlich unterscheiden sie sich deutlich. Wildhunde besitzen große runde Ohren und ein unregelmäßig geflecktes Fell. Die häufig beobachtete Tüpfelhyäne besitzt dagegen einen kräftigeren Körperbau, abfallenden Rücken und ein anderes Fleckenmuster.
Löwen sind nicht nur Konkurrenten, sondern können eine direkte Gefahr für Wildhunde darstellen. Deshalb vermeiden Wildhundrudel Gebiete mit hoher unmittelbarer Löwenaktivität, soweit dies möglich ist. In großen Ökosystemen überschneiden sich die Lebensräume dennoch. Dieses Verhältnis gehört zu den faszinierenden Aspekten einer Raubtiersafari. Ein Ökosystem besteht nicht aus einzelnen Tierarten, sondern aus komplexen Beziehungen zwischen Räubern, Beutetieren und Landschaft.

Das soziale Verhalten der Wildhunde gehört zu ihren interessantesten Eigenschaften. Die Tiere kommunizieren intensiv miteinander. Begrüßungssituationen vor einer Jagd können äußerst lebhaft sein. Die Rudelmitglieder springen, lecken sich, geben Laute von sich und zeigen deutlich sichtbare Körpersprache. Jungtiere werden intensiv betreut. Diese soziale Struktur trägt wesentlich zum Jagderfolg und Überleben der Gruppe bei.
Die großen Ohren sind eines der auffälligsten Merkmale des Afrikanischen Wildhundes. Sie helfen bei der Wahrnehmung von Geräuschen und unterstützen gleichzeitig die Wärmeabgabe. Während langer Jagden erzeugt der Körper erhebliche Wärme. Eine gute Thermoregulation ist deshalb für einen ausdauernden Jäger besonders wichtig.
Wildhunde können hohe Geschwindigkeiten erreichen, sind aber vor allem wegen ihrer Ausdauer erfolgreich. Im Gegensatz zu einem Geparden müssen sie eine Jagd nicht ausschließlich innerhalb weniger Sekunden entscheiden. Das Rudel kann ein Beutetier über eine längere Strecke verfolgen. Diese Kombination aus Tempo, Ausdauer und Teamarbeit macht sie zu außergewöhnlich erfolgreichen Jägern.
Wildhunde sind häufig früh am Morgen und am späten Nachmittag besonders aktiv. Diese Tageszeiten sind kühler und eignen sich besser für intensive Bewegung. Ein Game Drive bei Sonnenaufgang bietet deshalb gute Chancen, ein Rudel auf dem Weg zur Jagd zu entdecken. Während der heißen Mittagsstunden können Wildhunde ruhen. Eine Ganztagessafari kann sich trotzdem lohnen, weil die Tiere jederzeit ihre Position verändern können.
Die beste Reisezeit für Wildhunde in Afrika hängt vom jeweiligen Land ab. In vielen Regionen erleichtert die Trockenzeit die Tierbeobachtung, weil Vegetation niedriger wird und sich Beutetiere stärker rund um Wasserquellen konzentrieren. Die Zeit rund um eine genutzte Wurfhöhle kann ebenfalls besonders interessant sein. Dabei bleibt das Rudel zeitweise stärker an einen bestimmten Bereich gebunden. Diese Situation erfordert jedoch besonders verantwortungsvolle Beobachtung.
Auch die Regenzeit kann hervorragend sein. Landschaften werden grüner und es gibt häufig Nachwuchs bei verschiedenen Pflanzenfressern. Für Fotografen sind die Farben besonders attraktiv. Dafür können Straßenbedingungen schwieriger werden und dichteres Gras Sichtungen erschweren. In manchen abgelegenen Gebieten schließen einzelne Camps saisonal. Die Reiseplanung sollte deshalb immer landesspezifisch erfolgen.
Eine Wildhunde Fotosafari verlangt schnelle Reaktionen. Ein ruhendes Rudel kann innerhalb weniger Sekunden aufspringen und loslaufen. Für Fotografen empfiehlt sich daher eine ausreichend kurze Verschlusszeit, wenn Bewegung erwartet wird. Autofokus-Systeme für Tier- oder Bewegungsverfolgung können hilfreich sein. Neben Action-Aufnahmen lohnen sich auch ruhigere Bilder. Interaktionen zwischen Rudelmitgliedern erzählen häufig mehr über die Art als ein einzelnes Porträt.

Wildhunde gehören nicht zu den Tierarten, die sich bei jeder Pirschfahrt zeigen. Eine Reise ausschließlich mit dem Gedanken „Wir müssen heute Wildhunde sehen“ kann schnell zu falschen Erwartungen führen. Besser ist es, mehrere Tage in einem guten Ökosystem einzuplanen und die gesamte Tierwelt zu erleben. Während der Suche nach Wildhunden können Leoparden, Löwen, Elefanten, Hyänen und zahlreiche Antilopen beobachtet werden. Die seltene Wildhundsichtung wird dann zu einem besonderen Bonus.
Für eine erste Safari wählen viele Reisende klassische Ziele wie Serengeti, Masai Mara oder Kruger. Wer jedoch bereits mehrfach in Afrika war, sucht oft nach selteneren Arten. Eine Safari für Afrikanische Wildhunde ist dafür ideal. Die Beobachtung erfordert mehr Zeit, Flexibilität und Verständnis für Tierbewegungen. Gerade dadurch wirkt sie häufig intensiver als das Abhaken bekannter Safari-Arten.
Drei bis vier Nächte in einem guten Gebiet sind ein vernünftiges Minimum. Wer seine Chancen weiter erhöhen möchte, sollte fünf oder mehr Nächte berücksichtigen. Mehrere Safari-Gebiete können ebenfalls kombiniert werden. In Botswana lassen sich beispielsweise Moremi, Okavango und Chobe miteinander verbinden. In Zimbabwe können Mana Pools, Hwange und Victoria Falls Teil einer größeren Reise sein. In Zambia bieten South Luangwa und Kafue unterschiedliche Landschaften.
Die Kosten einer Wildhunde Safari in Afrika unterscheiden sich erheblich. Botswana gehört häufig zu den hochpreisigeren Destinationen, insbesondere bei Fly-in-Safaris in privaten Konzessionen. Zambia und Zimbabwe bieten je nach Unterkunft verschiedene Midrange- und Luxusoptionen. Südafrika besitzt eine breite Auswahl an Lodges. Tansanias abgelegenere südliche Parks können höhere Transferkosten verursachen. Wer Wildhunde als Hauptziel betrachtet, sollte mehr Budget für ausreichend Zeit in guten Gebieten einplanen, statt das Geld ausschließlich in besonders luxuriöse Unterkünfte zu investieren.
Wildhunde sind empfindlich gegenüber Störungen, insbesondere in der Nähe von Wurfhöhlen. Fahrzeuge sollten niemals die Bewegungsrichtung eines Rudels blockieren. Auch Jagdsituationen dürfen nicht beeinflusst werden. Das Verfolgen eines Rudels quer durch empfindliche Vegetation kann ökologische Schäden verursachen und unnötigen Stress erzeugen. Professionelle Guides kennen die Regeln ihres Schutzgebietes und setzen das Wohlergehen der Tiere an erste Stelle.
Für eine sehr hochwertige Kombination aus Wildhunden und außergewöhnlicher Landschaft gehört Botswana zu den stärksten Optionen. South Luangwa und andere Gebiete Zambias bieten intensive klassische Safari-Erlebnisse. Mana Pools in Zimbabwe ist besonders für erfahrene Wildnisreisende interessant. Das größere Kruger-Ökosystem verbindet Wildhundchancen mit einer klassischen Big-Five-Safari. Tansanias südliche Parks bieten große, relativ wenig besuchte Landschaften. Die beste Wahl hängt von Budget, Reisezeit und gewünschtem Safaristil ab.
Eine Wildhunde Safari in Afrika unterscheidet sich grundlegend von einer Reise, die sich ausschließlich auf häufigere Safari-Tiere konzentriert. Afrikanische Wildhunde sind selten, bewegen sich über große Distanzen und lassen sich niemals zuverlässig auf Bestellung finden. Genau diese Unvorhersehbarkeit gehört zu ihrer Faszination. Zu den besten Regionen gehören Botswana mit Moremi und Okavango, Zambia mit South Luangwa und Kafue, Zimbabwe mit Mana Pools und Hwange, das Greater Kruger Ökosystem in Südafrika sowie ausgewählte Wildnisgebiete Tansanias. Uganda sollte dagegen nicht als klassisches Wildhundziel vermarktet werden. Das Land ist stärker für Gorilla Trekking, Schimpansen, Elefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen und seine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt bekannt.
Wer beide Welten erleben möchte, kann eine Wildhunde Safari im südlichen oder östlichen Afrika mit Gorilla Trekking in Uganda kombinieren. So entsteht eine Reise, die einige der seltensten Raubtierbeobachtungen Afrikas mit einer Begegnung mit Berggorillas im Bwindi Impenetrable National Park verbindet. Adventure in the Wild Safaris plant individuelle Afrika Safaris, Uganda Gorilla Safaris und länderübergreifende Ost- und Südafrika-Reisen mit sorgfältig abgestimmten Wildtiererlebnissen.
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