Luxus Safari Afrika: Die besten Lodges & Routen
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Africa Travel Guide
Gorilla Trekking und Lake Bunyonyi kombinieren gehört zu den attraktivsten Möglichkeiten, eine Reise in den Südwesten Ugandas abwechslungsreicher und gleichzeitig entspannter zu gestalten. Beide Reiseziele liegen in derselben Region, könnten landschaftlich und atmosphärisch jedoch kaum unterschiedlicher…
Gorilla Trekking und Lake Bunyonyi kombinieren gehört zu den attraktivsten Möglichkeiten, eine Reise in den Südwesten Ugandas abwechslungsreicher und gleichzeitig entspannter zu gestalten. Beide Reiseziele liegen in derselben Region, könnten landschaftlich und atmosphärisch jedoch kaum unterschiedlicher sein.
Im Bwindi Impenetrable National Park beginnt der Tag früh. Man folgt Rangern und Fährtenlesern durch dichten Bergregenwald, steigt über bewachsene Hänge, bewegt sich teilweise durch Schlamm und erlebt schließlich eine der intensivsten Wildtierbegegnungen Afrikas: Berggorillas in Uganda.
Am Lake Bunyonyi verändert sich die Atmosphäre vollkommen.
Statt dichter Waldvegetation bestimmen Wasser, Inseln, terrassierte Hügel und ruhige Buchten das Landschaftsbild. Nach dem körperlich anspruchsvollen Gorilla Trekking kann man am See entspannen, eine Bootsfahrt oder Kanufahrt unternehmen und die Landschaft in deutlich ruhigerem Tempo erleben.
Genau dieser Kontrast macht die Kombination Bwindi und Lake Bunyonyi so beliebt. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nach einer kompakten Uganda Gorilla Safari suchen, kann die Verbindung beider Ziele besonders sinnvoll sein.
Der Lake Bunyonyi liegt im Südwesten Ugandas in der Region um Kabale und nahe der Grenze zu Ruanda. Der See befindet sich in einer hügeligen Landschaft, die sich deutlich von den klassischen Savannenbildern Ostafrikas unterscheidet. Sein Name wird häufig sinngemäß mit „Ort der vielen kleinen Vögel“ verbunden, was bereits auf die landschaftliche und ornithologische Bedeutung der Region hinweist. Der See ist von terrassierten Hängen und zahlreichen Inseln geprägt. Gerade morgens, wenn Nebel über dem Wasser liegt, entsteht eine außergewöhnlich ruhige Atmosphäre.
Der Bwindi Impenetrable National Park liegt ebenfalls im Südwesten Ugandas. Der Nationalpark gehört zu den wichtigsten Lebensräumen der Berggorillas. Seine Landschaft besteht aus dichtem tropischem und montanem Wald, tiefen Tälern und steilen Hängen. Bwindi ist jedoch kein einzelner Ort. Der Park besitzt mehrere Gorilla-Sektoren, darunter Buhoma, Ruhija, Rushaga und Nkuringo. Welche Kombination mit Lake Bunyonyi logistisch am besten funktioniert, hängt deshalb stark davon ab, in welchem Sektor das Gorilla Trekking stattfindet.
Eine einzige Entfernung „Bwindi nach Lake Bunyonyi“ ist wenig aussagekräftig, weil Bwindi mehrere Ausgangsbereiche besitzt. Von südlichen oder östlichen Teilen des Nationalparks kann Lake Bunyonyi relativ gut erreicht werden. Von weiter nördlich gelegenen Bereichen dauert die Fahrt entsprechend länger. Straßenverhältnisse und Wetter spielen ebenfalls eine Rolle. In der bergigen Landschaft Südwestugandas sollte man Fahrzeiten nicht allein anhand der Kilometerzahl beurteilen. Eine kurze Distanz auf der Karte kann über kurvige oder nicht asphaltierte Straßen deutlich länger dauern.
Der größte Vorteil liegt im Kontrast. Gorilla Trekking in Bwindi ist körperlich aktiv, emotional intensiv und stark strukturiert. Der Tag beginnt früh, die Trekkingdauer ist nicht vorhersehbar, und die Wanderung kann mehrere Stunden dauern. Lake Bunyonyi ist dagegen ideal für langsames Reisen. Man kann ausschlafen, am Wasser frühstücken, die Landschaft betrachten, eine Bootsfahrt unternehmen oder einfach einen ruhigen Nachmittag verbringen. Dadurch entsteht ein natürlicher Erholungstag nach dem Gorilla Trekking.
Beides ist möglich, doch für viele Reisende ist Lake Bunyonyi nach Gorilla Trekking besonders sinnvoll. Nach einem langen Tag im Wald kann die Fahrt zum See am nächsten Tag eine angenehme Veränderung sein. Dort ist keine weitere körperlich intensive Hauptaktivität notwendig. Wer den See vor dem Trekking besucht, kann sich dagegen nach einer langen Anreise aus Entebbe oder Kigali zunächst erholen und anschließend gut vorbereitet nach Bwindi weiterfahren. Die beste Reihenfolge hängt deshalb von der gesamten Route ab.
Für Reisende mit einem Gorilla Trekking in Rushaga kann Lake Bunyonyi besonders gut in die Route integriert werden. Rushaga liegt im südlichen Bwindi-Gebiet. Nach dem Gorilla-Erlebnis kann am folgenden Tag die Fahrt in Richtung Lake Bunyonyi erfolgen. Diese Kombination eignet sich hervorragend für kurze Safaris ab Kigali. Ein Beispiel wäre: Kigali → Rushaga/Bwindi → Gorilla Trekking → Lake Bunyonyi → Kigali. Dadurch entsteht aus einer reinen Gorilla-Kurzreise eine abwechslungsreichere Rundreise.
Auch Nkuringo lässt sich gut mit Lake Bunyonyi kombinieren. Die Region ist stark hügelig und landschaftlich spektakulär. Wer dort Gorilla Trekking macht, kann anschließend in Richtung See weiterreisen. Dabei sollte genügend Fahrzeit eingeplant werden, weil die Bergstraßen langsam sein können. Die Kombination eignet sich besonders für Reisende, die Wert auf Landschaft und Fotografie legen.

Auch von Ruhija kann Lake Bunyonyi in eine Reiseroute integriert werden. Die konkrete Transferzeit hängt von Straßenbedingungen und Unterkunftsstandort ab. Wer eine Uganda-Rundreise aus Richtung Queen Elizabeth National Park nach Ruhija führt und anschließend Lake Bunyonyi besucht, kann danach beispielsweise weiter nach Kigali oder in Richtung Lake Mburo fahren. Dadurch lässt sich der See als logischer Übergang zwischen mehreren Reisezielen nutzen.
Von Buhoma ist Lake Bunyonyi ebenfalls erreichbar, jedoch liegt Buhoma weiter nördlich. Für eine Route, die anschließend ohnehin in Richtung Queen Elizabeth National Park führt, kann es manchmal sinnvoller sein, nicht zum Lake Bunyonyi zurückzufahren. Wer dagegen nach Kigali weiterreisen möchte, kann den See dennoch als Zwischenstation einplanen. Die Entscheidung sollte anhand der gesamten Reiseroute getroffen werden.
Drei Tage sind sehr knapp, können aber bei einem Start ab Kigali funktionieren.
Abholung in Kigali und Fahrt über die Grenze nach Uganda. Weiterfahrt zur Lodge im passenden Gorilla-Sektor. Am Abend erfolgt die Vorbereitung auf das Trekking.
Nach dem frühen Frühstück geht es zum Gorilla-Briefing. Anschließend beginnt das Gorilla Trekking im Bwindi Forest. Wenn das Trekking früh endet und die Straßenbedingungen passen, kann eine Weiterfahrt zum Lake Bunyonyi möglich sein. Allerdings sollte diese Planung nicht zu eng kalkuliert werden. Die Dauer des Gorilla Trekkings lässt sich nicht vorhersagen. Deshalb ist eine Übernachtung in Bwindi nach dem Trekking oft entspannter.
Bei entsprechender Route kann morgens der See erlebt und später nach Kigali zurückgefahren werden. Diese Version ist kompakt und eignet sich eher für Reisende mit sehr wenig Zeit.
Vier Tage sind wesentlich angenehmer.
Transfer nach Uganda und Übernachtung nahe dem Gorilla-Ausgangspunkt.
Der gesamte Tag bleibt für das Gorilla-Erlebnis reserviert. Nach dem Trekking kehren die Reisenden zur Lodge zurück und können sich erholen.
Nach einem entspannten Frühstück erfolgt die Fahrt zum See. Am Nachmittag kann eine Bootsfahrt auf Lake Bunyonyi, Kanufahrt oder ein ruhiger Lodge-Aufenthalt geplant werden.
Nach dem Frühstück beginnt die Rückfahrt nach Ruanda. Diese Route bietet ein deutlich ausgewogeneres Verhältnis zwischen Aktivität und Erholung.

Mit fünf Tagen wird die Reise noch entspannter. Ein zusätzlicher Tag am Lake Bunyonyi erlaubt mehr Zeit für Aktivitäten und Landschaft. Alternativ kann ein kulturelles Erlebnis rund um Bwindi integriert werden. Für Paare und Hochzeitsreisende ist eine 5 Tage Gorilla Safari mit Lake Bunyonyi besonders attraktiv, weil sie Abenteuer und Erholung verbindet.
Auch von Entebbe aus lässt sich die Kombination hervorragend planen. Eine kompakte Route könnte folgendermaßen aussehen: Entebbe → Bwindi → Gorilla Trekking → Lake Bunyonyi → Entebbe. Allerdings sind die Straßenfahrten deutlich länger als bei einer Reise ab Kigali. Wer genügend Zeit hat, kann deshalb auf der Hin- oder Rückreise Lake Mburo National Park integrieren. Dadurch entsteht eine abwechslungsreichere Rundreise.
Eine besonders attraktive Route lautet: Entebbe → Lake Mburo → Bwindi → Lake Bunyonyi → Queen Elizabeth → Kibale → Entebbe. Je nach Reiseplanung kann die Reihenfolge angepasst werden. Eine solche Uganda Rundreise mit Gorilla Trekking verbindet Savanne, Regenwald, Seen und Primaten.
Lake Bunyonyi ist kein klassischer Safari-Park. Genau darin liegt sein Reiz. Nach Tagen mit festen Startzeiten und langen Fahrten kann man hier das Reisetempo reduzieren. Zu den beliebtesten Erlebnissen gehören Kanufahrten, Bootsfahrten, Landschaftsbeobachtung, Spaziergänge und kulturelle Begegnungen. Viele Reisende verbringen auch einfach Zeit auf der Terrasse ihrer Lodge und genießen die Aussicht.
Eine Kanufahrt auf Lake Bunyonyi gehört zu den charakteristischsten Aktivitäten. Traditionelle oder geführte Bootserlebnisse ermöglichen einen anderen Blick auf die Inseln und terrassierten Hänge. Das ruhige Tempo steht in starkem Kontrast zum anstrengenden Gorilla Trekking. Gerade deshalb eignet sich die Aktivität hervorragend am Tag nach Bwindi.
Wer nicht selbst paddeln möchte, kann je nach Angebot eine motorisierte oder geführte Bootsfahrt auf Lake Bunyonyi wählen. Dabei können verschiedene Inseln und Landschaftsbereiche erkundet werden. Ein lokaler Guide kann Informationen über die Region, Gemeinden und Geschichten einzelner Inseln vermitteln. Dadurch wird aus der Bootsfahrt mehr als nur eine landschaftliche Rundfahrt.
Der Lake Bunyonyi ist für seine zahlreichen Inseln bekannt. Einige sind mit lokalen Geschichten und historischen Ereignissen verbunden. Diese Geschichten sollten mit kultureller Sensibilität vermittelt werden, weil manche Themen mit schwierigen gesellschaftlichen Praktiken der Vergangenheit verbunden sind. Ein guter lokaler Guide kann historischen Kontext geben, statt die Geschichten lediglich als touristische Kuriositäten darzustellen.
Der See und seine Umgebung bieten gute Möglichkeiten für Vogelbeobachtung in Uganda. Die Mischung aus Wasser, kultivierten Hängen, Büschen und kleinen Waldflächen schafft unterschiedliche Lebensräume. Für ernsthafte Birding-Reisende ersetzt Lake Bunyonyi zwar nicht spezialisierte Vogelgebiete, bietet aber eine angenehme Ergänzung. Besonders morgens kann eine geführte Beobachtung interessant sein.
Die terrassierten Hügel rund um den See bieten Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen. Wer nach dem Gorilla Trekking noch genügend Energie hat, kann Aussichtspunkte besuchen oder durch lokale Gemeinden wandern. Die Höhenunterschiede sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Ein „kleiner Spaziergang“ kann in dieser hügeligen Landschaft körperlich anspruchsvoller sein als erwartet.
Eine kulturelle Tour am Lake Bunyonyi kann Einblicke in das Leben der Gemeinden rund um den See geben. Wichtig ist, Anbieter zu wählen, bei denen lokale Menschen sinnvoll beteiligt sind und von den Einnahmen profitieren. Verantwortungsvoller Tourismus sollte kulturelle Begegnungen nicht als inszenierte Show behandeln. Die interessantesten Erfahrungen entstehen häufig aus respektvollen Gesprächen und authentischen Einblicken in Landwirtschaft, Handwerk und Alltag.
Die Region bietet verschiedene Unterkunftskategorien. Es gibt einfache Gästehäuser und Camps für Budgetreisende, komfortable Midrange-Lodges und hochwertigere Unterkünfte mit besonders attraktiver Lage. Bei der Wahl sollte die Logistik berücksichtigt werden. Manche Unterkünfte befinden sich direkt auf Inseln und benötigen einen Bootstransfer. Andere liegen am Festland und sind einfacher mit dem Safari-Fahrzeug erreichbar. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Für Reisende mit begrenztem Budget kann Lake Bunyonyi ein relativ günstiger Erholungspunkt innerhalb einer teureren Gorilla-Reise sein. Einfachere Unterkünfte bieten häufig wunderschöne Aussichten, auch wenn die Ausstattung schlicht ist. Wer den größten Teil des Budgets bereits für das Gorilla Permit Uganda verwendet, kann hier sinnvoll sparen.
Midrange-Unterkünfte sind für viele Reisende die beste Wahl. Sie bieten komfortable Zimmer, gute Verpflegung und attraktive Seelage, ohne die Kosten einer Luxusreise zu erreichen. Nach einem anstrengenden Gorilla Trekking ist ein komfortables Zimmer besonders willkommen.
Lake Bunyonyi kann auch in eine Luxus Uganda Safari integriert werden. Hochwertigere Unterkünfte bieten mehr Privatsphäre und Komfort. Für Hochzeitsreisende kann die Kombination aus exklusiver Gorilla-Lodge und anschließendem ruhigen Seeaufenthalt besonders attraktiv sein.
Eine Uganda Hochzeitsreise mit Gorilla Trekking profitiert besonders von dieser Kombination. Bwindi liefert das große Abenteuer. Lake Bunyonyi liefert die Ruhe danach. Paare können nach dem Gorilla Trekking ein oder zwei Nächte am See verbringen, bevor die Safari weitergeht. Dadurch entsteht ein natürlicher Rhythmus zwischen intensiven und entspannten Reisetagen.
Fotografisch bieten beide Regionen völlig unterschiedliche Motive. In Bwindi dominieren Berggorillas, Regenwald, Porträts und Nahaufnahmen. Am Lake Bunyonyi stehen Landschaft, Wasser, Nebel, Inseln und terrassierte Hügel im Mittelpunkt. Gerade morgens und am späten Nachmittag können die Lichtbedingungen besonders interessant sein. Für einen Uganda Fotourlaub ergänzt der See deshalb die Gorilla-Fotografie hervorragend.
Auch die Gorilla Habituation Experience Uganda lässt sich ausgezeichnet mit Lake Bunyonyi kombinieren. Da die Habituation länger dauern kann als normales Gorilla Trekking, sollte der Aktivitätstag vollständig für Bwindi reserviert werden. Eine Weiterfahrt zum See ist besser am folgenden Morgen geplant. So entsteht kein Zeitdruck, wenn die Gorillas weit entfernt sind und die Wanderung länger dauert.
Mit zusätzlichen Tagen lässt sich eine besonders starke Kombination planen: Bwindi → Lake Bunyonyi → Queen Elizabeth National Park oder eine geografisch angepasste Variante. Dabei sollte die Reihenfolge sorgfältig auf den Gorilla-Sektor abgestimmt werden, damit unnötige Rückfahrten vermieden werden. Im Queen Elizabeth National Park wechseln Reisende von der Berglandschaft in eine klassische Safari-Umgebung. Elefanten, Büffel, Antilopen, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten sorgen für ein völlig anderes Tiererlebnis.
Wer Primaten in den Mittelpunkt stellt, kann anschließend zum Kibale National Park reisen. Dort findet das berühmte Schimpansen Trekking Uganda statt. Die Kombination aus Berggorillas in Bwindi, Lake Bunyonyi und Schimpansen in Kibale bietet eine außergewöhnliche Mischung aus Abenteuer, Erholung und weiterer Primatenbeobachtung.
Reisende vergleichen häufig Lake Bunyonyi vs Lake Mutanda. Beide Seen liegen im Südwesten Ugandas und bieten spektakuläre Landschaften. Lake Mutanda kann insbesondere für bestimmte südliche Bwindi- und Mgahinga-Routen geografisch sehr attraktiv sein. Lake Bunyonyi ist dagegen stärker als eigenständiges Reiseziel etabliert und lässt sich gut mit Kabale und verschiedenen Transferachsen kombinieren. Welche Variante besser ist, hängt deshalb stark vom Gorilla-Sektor und der weiteren Route ab.
Wer nur begrenzt Zeit hat, steht häufig vor dieser Entscheidung. Eine zusätzliche Nacht in Bwindi bietet mehr Zeit für Wald-, Kultur- oder Naturaktivitäten. Lake Bunyonyi bietet dagegen einen deutlich stärkeren Landschaftswechsel. Wer nach dem Gorilla Trekking vor allem entspannen möchte, wird den See häufig bevorzugen. Wer tief in die Ökologie und Kultur rund um Bwindi eintauchen möchte, kann länger am Nationalpark bleiben.
Für einen Aufenthalt am See gibt es nicht zwangsläufig eine klassische Nationalpark-Eintrittsgebühr wie bei einem geschützten Safari-Park. Kosten entstehen jedoch für Unterkunft, Transfers, Bootsfahrten, Guides und andere Aktivitäten. Dadurch kann Lake Bunyonyi im Vergleich zu einem zusätzlichen Nationalpark ein relativ budgetfreundlicher Bestandteil der Reise sein.

Eine Nacht reicht für einen kurzen Eindruck. Zwei Nächte sind deutlich angenehmer. Mit zwei Übernachtungen erhält man einen vollständigen Tag ohne Transferdruck. Das ist besonders nach dem Gorilla Trekking wertvoll. Drei oder mehr Nächte eignen sich für Reisende, die bewusst langsam reisen, wandern, fotografieren oder einfach entspannen möchten.
Beide Ziele können grundsätzlich ganzjährig besucht werden. Trockenere Reiseperioden werden häufig für das Gorilla Trekking bevorzugt, weil die Waldwege tendenziell weniger schlammig sein können. Lake Bunyonyi ist ebenfalls ganzjährig attraktiv. In feuchteren Monaten wirkt die Landschaft besonders grün. Nebel und Wolken können am See eine spektakuläre Stimmung erzeugen. Deshalb gibt es keine Jahreszeit, in der die Kombination grundsätzlich ungeeignet wäre.
Aufgrund der Höhenlage können die Temperaturen insbesondere morgens und abends überraschend kühl wirken. Deutschsprachige Reisende verbinden Uganda häufig ausschließlich mit tropischer Hitze. Südwestuganda kann jedoch deutlich frischer sein. Eine leichte Jacke oder ein Pullover gehört deshalb sowohl für Bwindi als auch Lake Bunyonyi ins Gepäck.
Für das Gorilla Trekking benötigt man robuste Wanderschuhe, lange Hosen, langärmelige Kleidung, Regenjacke und gegebenenfalls Handschuhe. Für Lake Bunyonyi kann leichtere Freizeitkleidung ergänzt werden. Eine warme Schicht für den Abend ist sinnvoll. Sonnenschutz sollte ebenfalls nicht vergessen werden, besonders bei längeren Bootsfahrten.
Diese Frage wird sehr häufig gestellt. Ob und wo Schwimmen empfohlen wird, sollte immer anhand aktueller lokaler Bedingungen und der Hinweise der jeweiligen Unterkunft beziehungsweise lokaler Experten entschieden werden. Bei afrikanischen Binnengewässern sollten Reisende gesundheitliche Risiken niemals allein anhand älterer Reiseberichte beurteilen. Wer schwimmen möchte, sollte deshalb vor Ort aktuelle Informationen einholen.
Der See kann für Familien eine angenehme Ergänzung zu einer Uganda-Reise sein. Während für Gorilla Trekking Altersregeln gelten, können jüngere Familienmitglieder am Lake Bunyonyi verschiedene alternative Aktivitäten genießen. Damit eignet sich die Region auch als Aufenthaltsort, wenn nicht alle Familienmitglieder am Gorilla Trekking teilnehmen können. Eine solche Planung sollte jedoch im Voraus organisiert werden.
Die Kosten für Gorilla Trekking und Lake Bunyonyi hängen vor allem vom Gorilla Permit, Unterkunftskategorie, Transport und der Reisedauer ab. Das Gorilla Permit bildet einen bedeutenden Fixkostenblock. Der zusätzliche Aufenthalt am Lake Bunyonyi ist im Verhältnis dazu häufig moderat. Eine zusätzliche Nacht, Transfers und eine Bootsfahrt erhöhen den Gesamtpreis, können aber den Erholungswert der gesamten Reise erheblich verbessern.
Bei einer Budget Gorilla Safari mit Lake Bunyonyi können einfache Lodges gewählt werden. Der wichtigste Kostenpunkt bleibt das Gorilla Permit. Wer bei Unterkunft und zusätzlichen Aktivitäten bewusst plant, kann beide Reiseziele auch mit begrenzterem Budget kombinieren.
Für die meisten deutschsprachigen Reisenden bietet eine Midrange Uganda Gorilla Safari das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Komfortable Lodges in Bwindi und am Lake Bunyonyi sorgen für gute Erholung, ohne die hohen Preise exklusiver Luxusunterkünfte zu erreichen.
Bei einer Luxus Gorilla Safari mit Lake Bunyonyi können hochwertige Unterkünfte und private Transfers kombiniert werden. Auch Inlandsflüge können in eine längere Route integriert werden. Das ermöglicht eine komfortable Reise mit weniger langen Straßentagen.
Für eine kurze Kombination Gorilla Trekking + Lake Bunyonyi ist Kigali häufig besonders effizient. Für eine längere Uganda-Rundreise ist Entebbe meist logischer. Eine dritte Möglichkeit ist eine Einwegroute: Kigali → Bwindi → Lake Bunyonyi → weitere Uganda Nationalparks → Entebbe. Damit werden unnötige Rückfahrten vermieden.

Ja. Beide Ziele liegen im Südwesten Ugandas und lassen sich sehr gut miteinander verbinden.
Beides ist möglich. Nach dem Trekking eignet sich der See besonders gut als Erholungsstation.
Für einen kurzen Eindruck ja. Zwei Nächte bieten jedoch einen deutlich entspannteren Aufenthalt.
Das hängt davon ab, wann das Trekking endet und in welchem Bwindi-Sektor man sich befindet. Da die Trekkingdauer nicht vorhersehbar ist, sollte die Weiterfahrt nicht zu knapp geplant werden.
Nein. Der Charakter des Reiseziels unterscheidet sich daher deutlich von Bwindi und klassischen Safari-Nationalparks.
Je nach Unterkunft und lokalem Angebot sind Bootsfahrten, Kanufahrten, Vogelbeobachtung, Spaziergänge, Wanderungen und kulturelle Aktivitäten möglich.
Ja. Die ruhige Landschaft bildet einen ausgezeichneten Kontrast zum abenteuerlichen Gorilla Trekking.
Ja. Der See liegt günstig für viele grenzüberschreitende Routen zwischen Südwestuganda und Ruanda.
Gorilla Trekking und Lake Bunyonyi kombinieren bedeutet, zwei völlig unterschiedliche Seiten Südwestugandas innerhalb weniger Tage zu erleben. Im Bwindi Impenetrable National Park steht das Abenteuer im Mittelpunkt. Man wandert durch dichten Regenwald, folgt den Spuren einer Gorillafamilie und erlebt schließlich Berggorillas in freier Wildbahn. Am Lake Bunyonyi verlangsamt sich die Reise.
Statt eines frühen Briefings beginnt der Morgen mit Blick auf Wasser und grüne Hügel. Statt durch dichtes Unterholz zu wandern, kann man mit einem Boot oder Kanu zwischen den Inseln unterwegs sein. Statt auf die Position einer Gorillafamilie zu warten, bestimmt man das Tempo des Tages weitgehend selbst.
Genau deshalb ist Lake Bunyonyi nach Gorilla Trekking weit mehr als ein zusätzlicher Punkt auf einer Reiseroute. Der See schafft einen natürlichen Erholungstag zwischen intensiveren Safari-Erlebnissen. Für kurze Reisen bietet sich besonders die Route Kigali – Bwindi – Lake Bunyonyi – Kigali an. Für längere Rundreisen kann Lake Bunyonyi mit Lake Mburo National Park, Queen Elizabeth National Park, Kibale National Park, Schimpansen Trekking und weiteren Höhepunkten kombiniert werden.
Wer eine Uganda Gorilla Safari plant und mindestens einen zusätzlichen Tag zur Verfügung hat, sollte Lake Bunyonyi deshalb ernsthaft in Betracht ziehen. Die Kombination aus Gorilla Trekking in Bwindi, grünen Bergen, ruhigem Wasser, Inseln und langsameren Reisetagen gehört zu den ausgewogensten Reiserouten im gesamten Südwesten Ugandas.
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