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Gorilla Trekking und Queen Elizabeth kombinieren

Africa Travel Guide

Gorilla Trekking und Queen Elizabeth kombinieren

Wer Gorilla Trekking und Queen Elizabeth kombinieren möchte, entscheidet sich für eine der abwechslungsreichsten Safari-Routen, die Uganda zu bieten hat. Innerhalb weniger Reisetage wechseln Besucher vom dichten Bergregenwald des Bwindi Impenetrable National Park in die weiten…

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  • Expert Insights From local specialists
  • Practical Information Permits, costs & logistics
  • Destinations Coverage Uganda, Rwanda & DRC
  • Responsible Travel Support conservation
  • Real Experiences Tips from past travellers

Wer Gorilla Trekking und Queen Elizabeth kombinieren möchte, entscheidet sich für eine der abwechslungsreichsten Safari-Routen, die Uganda zu bieten hat. Innerhalb weniger Reisetage wechseln Besucher vom dichten Bergregenwald des Bwindi Impenetrable National Park in die weiten Savannen, Kraterlandschaften, Feuchtgebiete und Akaziengebiete des Queen Elizabeth National Park. Genau dieser starke landschaftliche und tierische Kontrast macht die Kombination für viele deutschsprachige Uganda-Reisende besonders interessant.

Im Bwindi-Wald liegt der Schwerpunkt auf einer der seltensten Wildtierbegegnungen Afrikas: dem Gorilla Trekking in Uganda. Reisende wandern gemeinsam mit Rangern und Fährtenlesern durch tropischen Bergregenwald, bis sie eine habituierte Familie wild lebender Berggorillas erreichen. Nur wenige Tage oder sogar bereits einen Tag später kann dieselbe Reise klassische Safari-Erlebnisse mit Elefanten, Büffeln, Antilopen, Flusspferden, Löwen und einer außergewöhnlich vielfältigen Vogelwelt bieten.

Die Kombination aus Bwindi und Queen Elizabeth National Park ist deshalb besonders effizient. Man muss sich bei einer Uganda-Reise nicht zwischen Primaten und klassischer Großwildsafari entscheiden. Beide Erlebnisse können geografisch sinnvoll miteinander verbunden werden. Für Reisende, die zum ersten Mal nach Uganda kommen, gehört diese Route zu den besten Möglichkeiten, in relativ kurzer Zeit zu verstehen, warum Uganda als außergewöhnlich vielfältiges Safari-Land gilt.

Warum Gorilla Trekking und Queen Elizabeth National Park so gut zusammenpassen

Viele afrikanische Safari-Reisen konzentrieren sich überwiegend auf einen Landschaftstyp. In klassischen Savannenparks stehen Pirschfahrten und Großwildbeobachtungen im Mittelpunkt. Regenwaldreisen konzentrieren sich dagegen stärker auf Primaten, Vogelwelt und Wanderungen. Uganda ermöglicht beides innerhalb vergleichsweise kurzer Distanzen. Der Bwindi Impenetrable National Park liegt im Südwesten Ugandas und schützt einen außergewöhnlich artenreichen Bergregenwald. Hier leben Berggorillas, zahlreiche Vogelarten, kleinere Säugetiere, Schmetterlinge und eine beeindruckende Pflanzenvielfalt. Der Queen Elizabeth National Park liegt weiter nördlich und besitzt einen völlig anderen Charakter. Offene Graslandschaften, Buschgebiete, Kraterseen, Feuchtgebiete und der Kazinga Channel prägen das Schutzgebiet.

Dadurch erlebt man auf derselben Reise zwei fundamental unterschiedliche Ökosysteme. Genau diese ökologische Vielfalt macht eine Uganda Safari mit Gorilla Trekking und Queen Elizabeth National Park so interessant.

Wo liegen Bwindi und Queen Elizabeth National Park?

Beide Nationalparks befinden sich im Westen beziehungsweise Südwesten Ugandas. Bwindi liegt nahe den Grenzen zu Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Queen Elizabeth erstreckt sich weiter nördlich zwischen den Regionen rund um die Rwenzori-Ausläufer, Lake Edward und Lake George. Die Parks liegen nahe genug beieinander, um innerhalb eines Reisetages miteinander verbunden zu werden. Die tatsächliche Fahrzeit hängt jedoch stark davon ab, aus welchem Bwindi Gorilla-Sektor man startet und in welchen Teil des Queen Elizabeth National Park man fährt. Bwindi besitzt mehrere wichtige Trekkingbereiche: Buhoma, Ruhija, Rushaga und Nkuringo. Wer beispielsweise in Buhoma übernachtet, befindet sich geografisch günstiger für bestimmte Weiterfahrten nach Queen Elizabeth als ein Reisender aus einem weiter südlich gelegenen Sektor.

Deshalb sollte die gesamte Route bereits bei der Permitbuchung berücksichtigt werden.

Welche Reihenfolge ist besser?

Grundsätzlich kann man entweder Queen Elizabeth vor Bwindi oder Bwindi vor Queen Elizabeth besuchen. Beide Varianten funktionieren. Welche Reihenfolge besser ist, hängt von Start- und Endpunkt der Safari ab. Wer von Entebbe über Westuganda reist, kann beispielsweise zunächst Kibale oder Queen Elizabeth besuchen und anschließend nach Bwindi weiterfahren. Wer dagegen in Kigali startet, erreicht häufig zuerst Bwindi und fährt danach Richtung Norden zum Queen Elizabeth National Park. Eine besonders effiziente Einwegroute kann deshalb so aussehen: Kigali → Bwindi → Queen Elizabeth → Kibale → Entebbe. Diese Route vermeidet unnötige Rückfahrten und verbindet mehrere der wichtigsten Safari-Ziele Ugandas.

Von Bwindi nach Queen Elizabeth National Park

Die Fahrt von Bwindi nach Queen Elizabeth National Park gehört zu den klassischen Transferstrecken einer Uganda-Rundreise. Je nach Ausgangspunkt führt die Route durch die hügelige Landschaft Südwestugandas und anschließend in niedrigere, offenere Gebiete. Bereits während der Fahrt verändert sich die Vegetation sichtbar. Der dichte Bergwald weicht zunehmend landwirtschaftlich geprägten Hängen, offenen Landschaften und schließlich den Savannenökosystemen des Queen Elizabeth National Park. Dieser Übergang ist ein wesentlicher Bestandteil des Reiseerlebnisses. Wer am Morgen noch von nebelverhangenen Bergen umgeben war, kann am Nachmittag bereits in einer Savannenlandschaft nach Elefanten suchen.

Gorilla trekking in Queen Elizabeth National Park
Gorilla trekking in Queen Elizabeth National Park

Über Ishasha nach Queen Elizabeth

Eine besonders interessante Route führt durch den Ishasha-Sektor des Queen Elizabeth National Park. Ishasha liegt im südlichen Teil des Parks und ist deshalb geografisch besonders relevant für Reisende aus Bwindi. Die Region ist international vor allem für die Möglichkeit bekannt, baumkletternde Löwen in Uganda zu beobachten. Diese Löwen können gelegentlich in großen Feigenbäumen oder anderen geeigneten Bäumen ruhen. Eine Sichtung ist natürlich niemals garantiert. Wildtiere bewegen sich frei, und genau das ist ein wesentlicher Teil einer authentischen Safari. Trotzdem ist eine Ishasha Safari eine hervorragende Möglichkeit, den Transfer zwischen Bwindi und dem nördlicheren Queen-Elizabeth-Gebiet in einen echten Safari-Tag zu verwandeln.

Warum klettern die Löwen von Ishasha auf Bäume?

Die berühmten baumkletternden Löwen von Ishasha gehören zu den bekanntesten Tierbeobachtungen Ugandas. Warum bestimmte Löwenpopulationen häufiger auf Bäume steigen, wird mit verschiedenen Faktoren in Verbindung gebracht. Dazu können Ruhe, Aussicht, Insektenvermeidung und lokale Verhaltensmuster gehören. Für Besucher ist jedoch weniger die Theorie als die Beobachtung selbst entscheidend. Ein ausgewachsener Löwe, der auf einem kräftigen Ast ruht und über die Savanne blickt, ist ein außergewöhnliches Fotomotiv. Trotzdem sollte eine Uganda-Reise niemals ausschließlich von einer garantierten Löwensichtung abhängig gemacht werden.

Queen Elizabeth National Park: mehr als Löwen

Der Queen Elizabeth National Park wird manchmal auf seine Löwen reduziert. Das wird seiner Vielfalt nicht gerecht. Der Park beherbergt zahlreiche afrikanische Elefanten, Büffel, Uganda Kobs, Wasserböcke, Warzenschweine und verschiedene weitere Säugetierarten. In den Gewässern leben große Populationen von Flusspferden. Auch Krokodile können beobachtet werden. Die Vogelwelt ist außergewöhnlich vielfältig und macht den Park für Birding Safaris in Uganda besonders interessant. Die Kombination unterschiedlicher Lebensräume erklärt diese Artenvielfalt.

Pirschfahrt im Queen Elizabeth National Park

Eine Pirschfahrt im Queen Elizabeth National Park gehört zu den wichtigsten Aktivitäten. Frühe Morgenstunden sind besonders beliebt, weil die Temperaturen niedriger sind und viele Tiere aktiver sein können. Ein erfahrener Safari-Guide achtet auf Spuren, Bewegungen, Warnrufe und andere Hinweise. Die Safari besteht dabei nicht nur aus dem Abhaken möglichst vieler Tierarten. Ein guter Guide erklärt ökologische Zusammenhänge, Verhalten und Lebensräume. Dadurch wird aus einer einfachen Tierbeobachtung ein deutlich tieferes Naturerlebnis.

Morgenpirschfahrt nach dem Gorilla Trekking

Nach einem körperlich intensiven Tag in Bwindi wirkt eine Pirschfahrt fast entspannend. Statt selbst mehrere Stunden zu wandern, sitzt man im Safari-Fahrzeug und beobachtet die Landschaft. Gerade deshalb ergänzen sich Gorilla Trekking und klassische Safari so gut. Die Aktivitäten beanspruchen den Körper auf völlig unterschiedliche Weise. Ein abwechslungsreicher Reiseplan verhindert, dass mehrere anstrengende Trekkingtage direkt hintereinander liegen.

Kazinga Channel Bootsfahrt

Neben den Pirschfahrten gehört die Kazinga Channel Bootsfahrt zu den großen Höhepunkten des Queen Elizabeth National Park. Der Kazinga Channel verbindet Lake George und Lake Edward. Entlang seiner Ufer sammeln sich häufig zahlreiche Tiere. Flusspferde sind besonders charakteristisch. Auch Büffel, Elefanten und verschiedene Antilopen können in Ufernähe auftauchen. Für Vogelbeobachter ist die Bootsfahrt ebenfalls hervorragend. Die Perspektive vom Wasser unterscheidet sich fundamental von einer Pirschfahrt.

Warum die Bootsfahrt so gut nach Bwindi passt

Beim Gorilla Trekking bewegt man sich aktiv durch dichten Wald. Auf dem Kazinga Channel sitzt man dagegen im Boot und lässt die Landschaft langsam vorbeiziehen. Diese Kombination schafft einen hervorragenden Rhythmus. Die Reise wirkt dadurch weniger gehetzt und körperlich ausgewogener. Gerade für Reisende, die mehrere Wochen oder viele Safari-Tage hintereinander planen, ist dieser Wechsel zwischen aktiven und ruhigeren Erlebnissen wichtig.

Mweya Peninsula

Die Mweya Peninsula gehört zu den bekanntesten Bereichen des Queen Elizabeth National Park. Sie liegt strategisch zwischen verschiedenen Gewässern und bietet Zugang zu Safari-Routen und dem Kazinga Channel. In der Umgebung befinden sich unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten. Wer eine klassische Kombination aus Morgenpirschfahrt und Bootsfahrt plant, kann eine Lodge in günstiger Lage wählen. Die konkrete Unterkunft sollte jedoch immer zur gesamten Route passen.

Gorilla trekking in Queen Elizabeth
Gorilla trekking in Queen Elizabeth

Kasenyi Plains

Die Kasenyi Plains sind ein weiteres wichtiges Safari-Gebiet. Offene Graslandschaften bieten gute Möglichkeiten zur Beobachtung verschiedener Savannentiere. Uganda Kobs sind charakteristisch für diese Landschaften. Wo größere Beutetiere vorkommen, besteht auch die Möglichkeit, Raubtiere zu entdecken. Ein erfahrener Guide kann anhand der aktuellen Tierbewegungen entscheiden, welche Gebiete besonders sinnvoll sind.

Wie viele Tage braucht man für Bwindi und Queen Elizabeth?

Theoretisch lässt sich die Kombination sehr kompakt gestalten. Für ein gutes Erlebnis sollte man jedoch nicht versuchen, zu viele Aktivitäten in zu wenige Tage zu pressen. Eine 4 Tage Gorilla und Queen Elizabeth Safari ist möglich, aber intensiv. Fünf oder sechs Tage bieten deutlich mehr Flexibilität. Wer zusätzlich Kibale oder Lake Bunyonyi einbauen möchte, sollte entsprechend länger planen.

Beispiel: 4 Tage Gorilla Trekking und Queen Elizabeth

Tag 1: Anreise nach Bwindi

Je nach Ausgangspunkt erfolgt die Fahrt von Kigali oder Entebbe nach Bwindi. Bei einer Anreise aus Kigali ist die Strecke für viele südliche Bwindi-Sektoren relativ kompakt. Bei einer Anreise aus Entebbe beansprucht der Transfer einen langen Tag. Die Übernachtung erfolgt möglichst nahe dem korrekten Gorilla-Trekking-Ausgangspunkt.

Tag 2: Gorilla Trekking in Bwindi

Nach einem frühen Frühstück geht es zum Briefing. Anschließend beginnt das Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable National Park. Die Wanderung kann kurz oder mehrere Stunden lang sein. Nach der Begegnung mit der Gorillafamilie kehrt man zur Lodge zurück. Dieser Tag sollte nicht mit einer engen Weiterfahrt überladen werden.

Tag 3: Bwindi – Ishasha – Queen Elizabeth

Nach dem Frühstück erfolgt die Fahrt Richtung Queen Elizabeth National Park. Je nach Route kann eine Pirschfahrt im Ishasha-Sektor integriert werden. Anschließend geht es zur Unterkunft im zentralen beziehungsweise nördlicheren Teil des Parks.

Tag 4: Pirschfahrt und Kazinga Channel

Am Morgen beginnt eine Pirschfahrt. Später kann eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel folgen. Abhängig vom weiteren Reiseplan erfolgt danach eine Übernachtung oder Weiterfahrt.

5 Tage Gorilla und Queen Elizabeth Safari

Fünf Tage sind deutlich komfortabler. Man kann den Gorilla-Tag vollständig freihalten und Queen Elizabeth mit mehr Ruhe erleben. Ein zusätzlicher Safari-Morgen erhöht die Chance auf unterschiedliche Tierbeobachtungen. Auch eine Nacht im Ishasha-Sektor kann eingeplant werden. Dadurch wird der südliche Teil des Parks nicht nur als Transferroute genutzt.

6 Tage Safari

Mit sechs Tagen kann die Route noch entspannter gestaltet werden. Eine Möglichkeit wäre: Tag 1 Entebbe – Lake Mburo, Tag 2 Lake Mburo – Bwindi, Tag 3 Gorilla Trekking, Tag 4 Bwindi – Ishasha, Tag 5 Queen Elizabeth Safari und Kazinga Channel, Tag 6 Weiterfahrt oder Rückreise. Damit wird die lange Anfahrt nach Bwindi in ein zusätzliches Safari-Erlebnis verwandelt.

Mountain gorillas in Queen Elizabeth
Mountain gorillas in Queen Elizabeth

Gorilla Trekking Permit

Der wichtigste organisatorische Bestandteil bleibt das Gorilla Permit Uganda. Die Zahl der verfügbaren Plätze pro Tag ist begrenzt. Deshalb sollte die Permitverfügbarkeit früh geprüft werden. Erst wenn der Trekkingsektor feststeht, sollte die Unterkunft endgültig ausgewählt werden. Das ist besonders wichtig, wenn anschließend Queen Elizabeth besucht wird. Ein geografisch günstig gelegener Sektor kann die Weiterreise vereinfachen.

Was kostet die Kombination?

Die Kosten für Gorilla Trekking und Queen Elizabeth hängen von mehreren Faktoren ab. Das Gorilla Permit ist ein bedeutender Fixkostenblock. Hinzu kommen Unterkunft, Fahrzeug, Fahrer-Guide, Verpflegung, Parkgebühren, Pirschfahrten und Bootsfahrt. Eine Budgetreise verwendet einfachere Unterkünfte. Eine Midrange-Safari bietet komfortablere Lodges. Eine Luxusreise kann hochwertige Lodges, Inlandsflüge und zusätzliche private Leistungen integrieren.

Budget Safari

Eine Budget Gorilla und Queen Elizabeth Safari bedeutet nicht, beim Gorilla-Erlebnis selbst zu sparen. Der Permitpreis bleibt derselbe. Einsparungen entstehen hauptsächlich durch günstigere Unterkünfte und eine effiziente Route. Wer mit mehreren Personen reist, kann Fahrzeugkosten teilen. Dadurch sinkt der Pro-Person-Preis.

Midrange Safari

Für viele deutschsprachige Reisende ist eine Midrange Uganda Safari die attraktivste Variante. Nach einem langen Gorilla Trekking sind ein komfortables Bett, warmes Wasser und gutes Essen besonders wertvoll. Im Queen Elizabeth National Park bieten Midrange-Lodges häufig gute Standorte und eine angenehme Safari-Atmosphäre.

Luxus Safari

Eine Luxus Uganda Gorilla Safari kann hochwertige Lodges in Bwindi mit exklusiveren Unterkünften im Queen Elizabeth National Park kombinieren. Private Fahrzeuge und gegebenenfalls Inlandsflüge reduzieren Transferbelastungen. Trotz des höheren Komforts bleiben die eigentlichen Tierbeobachtungen wild und unvorhersehbar. Luxus kauft Komfort, aber keine garantierten Löwen oder Gorillas an einer bestimmten Stelle.

Beste Reisezeit

Die Kombination ist grundsätzlich ganzjährig möglich. Trockenere Monate werden häufig bevorzugt, weil die Waldwege in Bwindi weniger schlammig sein können und Pirschfahrten unter trockeneren Bedingungen angenehmer sind. Dennoch ist Gorilla Trekking in Uganda ganzjährig möglich. Bwindi ist ein Regenwald und kann in jedem Monat Niederschlag erleben. Auch Queen Elizabeth verändert sich saisonal. Grüne Perioden können landschaftlich besonders attraktiv sein.

Was einpacken?

Für Bwindi benötigt man gute Wanderschuhe, lange Hosen, langärmelige Oberteile, Regenjacke und gegebenenfalls Handschuhe. Für Queen Elizabeth ist leichtere Safari-Kleidung sinnvoll. Da morgens und abends kühlere Temperaturen möglich sind, empfiehlt sich eine zusätzliche leichte Schicht. Fernglas, Kamera, Sonnenschutz und ausreichend Speicher beziehungsweise Akkus sind für die Savannensafari besonders hilfreich.

Fotografie: Gorillas und Savanne

Für Fotografen ist diese Kombination außergewöhnlich. In Bwindi fotografiert man unter schwierigen Lichtbedingungen. Dichter Wald, Schatten und Vegetation verlangen häufig höhere ISO-Werte und lichtstarke Objektive. Im Queen Elizabeth National Park verändert sich die Situation. Offene Landschaften bieten mehr Licht und längere Sichtachsen. Ein Teleobjektiv ist für Wildtiere besonders nützlich. Damit deckt eine einzige Reise zwei völlig unterschiedliche Formen der Safari Fotografie in Uganda ab.

Gorilla trekking in Queen Elizabeth
Gorilla trekking in Queen Elizabeth

Für Familien

Familien müssen berücksichtigen, dass für Gorilla Trekking Altersvorgaben gelten. Wenn jüngere Kinder mitreisen, können alternative Aktivitäten organisiert werden. Queen Elizabeth ist dagegen ein klassisches Familien-Safari-Ziel, da Tierbeobachtungen überwiegend aus dem Fahrzeug oder vom Boot stattfinden. Für Familien mit älteren Kindern kann die Kombination besonders abwechslungsreich sein.

Für Hochzeitsreisende

Eine Uganda Hochzeitsreise mit Gorilla Trekking lässt sich hervorragend mit Queen Elizabeth kombinieren. Bwindi liefert das außergewöhnliche Abenteuer. Queen Elizabeth bietet klassische Safari-Romantik mit Sonnenaufgängen, Savannenlandschaften und Tierbeobachtungen. Mit hochwertigen Lodges entsteht eine sehr besondere Alternative zu klassischen Hochzeitsreisen in Kenya oder Tanzania.

Für Alleinreisende

Auch Solo-Reisende können die Route problemlos buchen. Private Safaris sind pro Person allerdings teurer, weil Fahrzeug und Guide nicht geteilt werden. Wer Kosten reduzieren möchte, kann nach passenden Kleingruppenreisen suchen. Das Gorilla Permit selbst wird unabhängig von der Gruppengröße pro Teilnehmer berechnet.

Queen Elizabeth und Lake Bunyonyi zusätzlich kombinieren

Mit einem zusätzlichen Tag kann auch Lake Bunyonyi integriert werden. Eine mögliche Route lautet: Kigali → Bwindi → Gorilla Trekking → Lake Bunyonyi → Queen Elizabeth → Entebbe. Ob diese Reihenfolge geografisch optimal ist, hängt vom Bwindi-Sektor ab. Bei einer professionellen Reiseplanung sollte immer versucht werden, unnötige Rückfahrten zu vermeiden.

Queen Elizabeth und Kibale kombinieren

Die natürliche Fortsetzung nach Queen Elizabeth ist für viele Reisende der Kibale National Park. Dadurch entsteht eine der stärksten Uganda-Routen: Bwindi Gorilla Trekking → Queen Elizabeth Safari → Kibale Schimpansen Trekking. Innerhalb weniger Tage erlebt man Berggorillas, klassische Savannentiere und Schimpansen. Für Primaten- und Tierliebhaber ist diese Kombination schwer zu übertreffen.

Start in Kigali, Ende in Entebbe

Eine besonders effiziente Route beginnt in Kigali. Von dort fährt man nach Bwindi. Nach dem Gorilla Trekking geht es weiter durch Queen Elizabeth und gegebenenfalls Kibale. Die Reise endet anschließend in Entebbe. Diese Uganda Safari von Kigali nach Entebbe vermeidet die Rückfahrt nach Ruanda und nutzt die Geografie optimal.

Start und Ende Entebbe

Auch eine klassische Rundreise ab Entebbe funktioniert hervorragend. Eine mögliche Route ist: Entebbe → Lake Mburo → Bwindi → Queen Elizabeth → Kibale → Entebbe. Dadurch entsteht eine logische Rundreise durch Westuganda. Für Reisende mit acht bis zehn Tagen oder mehr ist diese Variante besonders attraktiv.

Gorilla Habituation und Queen Elizabeth

Statt normalem Gorilla Trekking kann auch die Gorilla Habituation Experience mit Queen Elizabeth kombiniert werden. Da die Habituation länger dauert, sollte der Tag vollständig für Bwindi reserviert werden. Eine Weiterfahrt nach Queen Elizabeth erfolgt besser am folgenden Morgen. Dadurch entsteht kein Zeitdruck.

Gorillas in Queen Elizabeth
Gorillas in Queen Elizabeth

Häufige Fragen

Kann man Gorilla Trekking und Queen Elizabeth National Park kombinieren?

Ja. Beide Ziele liegen im Südwesten beziehungsweise Westen Ugandas und gehören zu den beliebtesten Kombinationen einer Uganda-Safari.

Wie viele Tage braucht man?

Vier Tage sind als sehr kompakte Variante möglich. Fünf bis sechs Tage bieten ein deutlich entspannteres Erlebnis.

Welcher Park sollte zuerst kommen?

Das hängt von Start- und Endpunkt ab. Ab Kigali ist Bwindi häufig zuerst sinnvoll. Bei Rundreisen ab Entebbe kann Queen Elizabeth vor oder nach Bwindi liegen.

Kann man Ishasha auf dem Transfer besuchen?

Ja. Je nach Route lässt sich der Ishasha-Sektor hervorragend in die Fahrt zwischen Bwindi und dem zentralen Queen Elizabeth National Park integrieren.

Sind baumkletternde Löwen garantiert?

Nein. Es handelt sich um frei lebende Wildtiere. Sichtungen können niemals garantiert werden.

Lohnt sich die Kazinga Channel Bootsfahrt?

Für viele Besucher gehört sie zu den Höhepunkten des Parks, weil sie hervorragende Möglichkeiten bietet, Flusspferde, Wasservögel und andere Tiere aus einer völlig anderen Perspektive zu beobachten.

Kann man zusätzlich Schimpansen sehen?

Ja. Der Kibale National Park lässt sich hervorragend als nächstes Reiseziel integrieren.

Fazit: Eine der besten Uganda-Safari-Kombinationen

Gorilla Trekking und Queen Elizabeth kombinieren ist eine der besten Möglichkeiten, die außergewöhnliche ökologische Vielfalt Ugandas innerhalb einer relativ kompakten Reise zu erleben. Im Bwindi Impenetrable National Park wandert man durch dichten Bergregenwald und begegnet einer Familie frei lebender Berggorillas. Wenig später fährt man durch offene Savannen, sucht im Ishasha-Sektor nach baumkletternden Löwen, beobachtet Elefanten und Büffel und gleitet auf einer Bootsfahrt über den Kazinga Channel an Flusspferden und Wasservögeln vorbei. Diese Kontraste machen die Route stärker als eine Safari, die sich ausschließlich auf einen einzelnen Nationalpark konzentriert. Mit zusätzlichen Tagen kann die Reise durch Kibale National Park, Schimpansen Trekking, Lake Bunyonyi, Lake Mburo National Park und weitere Ziele erweitert werden.

Wer zum ersten Mal Uganda besucht und sowohl die berühmten Primaten als auch eine klassische afrikanische Safari erleben möchte, findet in der Kombination Bwindi und Queen Elizabeth National Park eine der ausgewogensten und eindrucksvollsten Reiserouten des Landes.

Tags: Deutsch

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