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Ostafrika Safari: Uganda, Kenia oder Tansania?

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Ostafrika Safari: Uganda, Kenia oder Tansania?

Eine Ostafrika Safari gehört zu den vielseitigsten Naturreisen, die man auf dem afrikanischen Kontinent unternehmen kann. Doch spätestens bei der konkreten Planung stellt sich eine entscheidende Frage: Uganda, Kenia oder Tansania – welches Land bietet die…

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Eine Ostafrika Safari gehört zu den vielseitigsten Naturreisen, die man auf dem afrikanischen Kontinent unternehmen kann. Doch spätestens bei der konkreten Planung stellt sich eine entscheidende Frage: Uganda, Kenia oder Tansania – welches Land bietet die beste Safari? Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Wer endlose Savannen, riesige Tierherden und die Große Tierwanderung sucht, wird häufig Tansania oder Kenia bevorzugen. Wer dagegen klassische Tierbeobachtungen mit Gorilla Trekking, Schimpansen, Regenwald, Seen und einer besonders abwechslungsreichen Landschaft kombinieren möchte, findet in Uganda außergewöhnliche Möglichkeiten.

Noch spannender wird eine Reise, wenn zwei oder sogar alle drei Länder miteinander kombiniert werden. Dieser ausführliche Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen einer Uganda Safari, Kenia Safari und Tansania Safari und hilft dabei, das passende Reiseziel für Budget, Reisezeit und persönliche Interessen auszuwählen.

Warum Ostafrika eines der besten Safari-Ziele der Welt ist

Ostafrika besitzt einige der bekanntesten Naturlandschaften des Kontinents. Die Serengeti, Masai Mara, der Ngorongoro-Krater, Bwindi Impenetrable National Park, Murchison Falls National Park, Queen Elizabeth National Park, Amboseli National Park und zahlreiche weitere Schutzgebiete bieten vollkommen unterschiedliche Safari-Erlebnisse. Ein entscheidender Vorteil ist die Vielfalt.

Innerhalb einer einzigen Ostafrika-Reise können Reisende Löwen in offenen Savannen beobachten, Elefanten vor spektakulären Landschaften fotografieren, Flusspferde vom Boot aus sehen und wenige Tage später durch einen Bergregenwald wandern, um einer Familie wilder Berggorillas zu begegnen.

Diese Kombination macht eine Safari in Ostafrika besonders interessant für Reisende, die Afrika nicht nur über klassische Pirschfahrten kennenlernen möchten.

Uganda Safari: Das Land der Gorillas und Primaten

Uganda wird häufig als „Pearl of Africa“ bezeichnet und unterscheidet sich deutlich von Kenia und Tansania. Während die klassischen Safari-Bilder Ostafrikas häufig von trockenen Savannen geprägt sind, bietet Uganda eine Kombination aus Savannen, tropischen Regenwäldern, Bergen, Vulkanlandschaften, Feuchtgebieten und großen Seen. Der größte Unterschied ist jedoch das Gorilla Trekking in Uganda.

Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable National Park

Der Bwindi Impenetrable National Park im Südwesten Ugandas gehört zu den bedeutendsten Schutzgebieten für Berggorillas. Beim Gorilla Trekking wandern Besucher mit erfahrenen Guides und Rangern durch den Regenwald, um eine habituierte Gorillafamilie aufzuspüren. Nach dem Auffinden verbringen Besucher eine festgelegte Zeit in ihrer Nähe. Anders als eine klassische Pirschfahrt ist dies ein intensives Walderlebnis. Es gibt keine Garantie, dass der Weg einfach sein wird. Je nach Standort der Gorillas kann die Wanderung kürzer oder deutlich anspruchsvoller ausfallen. Für viele Reisende wird gerade diese Kombination aus Wanderung, Regenwald und unmittelbarer Tierbegegnung zum emotionalen Höhepunkt ihrer Uganda Reise.

Gorillas in Bwindi Impenetrable National Park
Gorillas in Bwindi Impenetrable National Park

Neben Bwindi bietet auch der Mgahinga Gorilla National Park Möglichkeiten zum Gorilla Trekking.

Schimpansen Trekking in Uganda

Uganda ist nicht nur für Berggorillas bekannt. Der Kibale National Park gilt als eines der wichtigsten Ziele für Schimpansen Trekking in Uganda. Im Gegensatz zu Gorillas sind Schimpansen häufig wesentlich aktiver. Sie bewegen sich durch Baumkronen, kommunizieren lautstark und können innerhalb kurzer Zeit größere Distanzen zurücklegen. Die Kombination aus Gorilla Trekking und Schimpansen Trekking macht Uganda besonders interessant für Primatenliebhaber.

Klassische Safaris in Uganda

Ein häufiger Irrtum ist die Vorstellung, Uganda sei ausschließlich ein Gorilla-Reiseziel. Das stimmt nicht. Der Queen Elizabeth National Park bietet Pirschfahrten und Bootsfahrten auf dem Kazinga Channel. Elefanten, Büffel, Flusspferde, verschiedene Antilopenarten und zahlreiche Vogelarten können hier beobachtet werden. Im Ishasha-Sektor des Parks sind die berühmten baumkletternden Löwen ein besonderes Ziel. Weiter nördlich liegt der Murchison Falls National Park. Der Nil fließt durch den Park und wird bei den Murchison Falls durch eine enge Felsschlucht gepresst. Hier lassen sich klassische Pirschfahrten mit einer Bootsfahrt auf dem Nil kombinieren. Der Kidepo Valley National Park im abgelegenen Nordosten bietet wiederum ein vollkommen anderes Erlebnis. Weite Landschaften und vergleichsweise geringe Besucherzahlen machen ihn für Reisende interessant, die eine besonders ursprüngliche Safari suchen.

Für wen eignet sich Uganda?

Eine Uganda Safari ist besonders geeignet für Reisende, die Vielfalt suchen. Wer Gorillas und Schimpansen sehen, gleichzeitig aber nicht auf Löwen, Elefanten, Büffel, Flusspferde und klassische Pirschfahrten verzichten möchte, findet hier eine außergewöhnliche Kombination. Uganda eignet sich außerdem hervorragend für längere Rundreisen, bei denen Landschaft und Aktivitäten genauso wichtig sind wie die reine Anzahl großer Säugetiere.

Kenia Safari: Der Klassiker für die erste Afrika-Reise

Kenia gehört zu den traditionsreichsten Safari-Destinationen Afrikas. Schon der Name Masai Mara steht weltweit für Löwen, Geparden, Gnus, Zebras und weite Savannen. Eine Kenia Safari bietet den Vorteil, dass mehrere sehr unterschiedliche Schutzgebiete miteinander kombiniert werden können.

Masai Mara Safari

Die Masai Mara National Reserve ist das bekannteste Safari-Gebiet Kenias. Sie bildet die nördliche Fortsetzung des Serengeti-Ökosystems und spielt während bestimmter Monate eine wichtige Rolle bei der Großen Tierwanderung in Afrika. Doch die Masai Mara ist keineswegs nur während der Migration interessant. Löwen, Elefanten, Büffel, Giraffen, Hyänen, Geparden und zahlreiche Antilopen leben dauerhaft in diesem Ökosystem. Die hohe Wildtierdichte macht die Mara besonders geeignet für Reisende, die auf einer ersten Safari möglichst viele klassische Tierbeobachtungen erleben möchten.

Amboseli und Kilimandscharo

Der Amboseli National Park bietet eines der berühmtesten Fotomotive Ostafrikas: Elefanten vor dem Kilimandscharo. Der höchste Berg Afrikas liegt zwar in Tansania, ist von bestimmten Regionen Kenias jedoch hervorragend sichtbar. Amboseli ist besonders für seine Elefanten bekannt. Wer Landschaftsfotografie und Tierbeobachtung verbinden möchte, kann Masai Mara und Amboseli hervorragend kombinieren.

Weitere Safari-Ziele in Kenia

Kenia besitzt zahlreiche weitere Nationalparks und Reservate. Samburu im Norden bietet trockene Landschaften und Tierarten, die in südlicheren Regionen weniger häufig vorkommen. Lake Nakuru kann wegen seiner Nashörner und Vogelwelt interessant sein. Tsavo East und Tsavo West bilden gemeinsam ein riesiges Schutzgebiet und lassen sich besonders gut mit einem Aufenthalt an der kenianischen Küste kombinieren. Dadurch kann eine Kenia Safari und Strandurlaub vergleichsweise unkompliziert miteinander verbunden werden.

Safari in Uganda
Safari in Uganda

Für wen eignet sich Kenia?

Kenia ist eine hervorragende Wahl für eine erste klassische Afrika-Safari. Die touristische Infrastruktur ist gut entwickelt und es gibt eine breite Auswahl von einfacheren Camps bis zu exklusiven Safari-Lodges. Auch für Familien, Fotografen und Reisende, die Safari und Strand kombinieren möchten, ist Kenia interessant.

Tansania Safari: Serengeti, Ngorongoro und riesige Wildnis

Tansania bietet einige der berühmtesten Safari-Landschaften der Welt. Eine klassische Tansania Safari konzentriert sich häufig auf den sogenannten Northern Circuit mit Serengeti National Park, Ngorongoro Conservation Area, Tarangire National Park und teilweise Lake Manyara National Park. Diese Gebiete lassen sich hervorragend miteinander kombinieren.

Serengeti National Park

Die Serengeti ist eines der ikonischsten Safari-Gebiete Afrikas. Der Name steht für scheinbar endlose Ebenen, große Raubtierpopulationen und natürlich die Great Migration. Anders als häufig angenommen, ist die Serengeti nicht nur während der Migration interessant. Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Giraffen, Büffel und zahlreiche Antilopenarten können das ganze Jahr über beobachtet werden. Je nach Jahreszeit verschiebt sich jedoch der Schwerpunkt der Safari. Im Süden kann zwischen Januar und März die Kalbungszeit der Gnus besonders interessant sein. Später bewegen sich die Herden durch zentrale und westliche Regionen Richtung Norden. Im Zeitraum ungefähr zwischen Juli und Oktober können in der nördlichen Serengeti mögliche Mara River Crossings im Mittelpunkt stehen.

Ngorongoro-Krater

Der Ngorongoro-Krater ist eine weitere Besonderheit Tansanias. Die riesige vulkanische Caldera beherbergt eine außergewöhnlich hohe Konzentration verschiedener Tierarten. Auf einer Pirschfahrt können unter anderem Löwen, Büffel, Zebras, Gnus und mit etwas Glück Nashörner beobachtet werden. Durch seine geografische Lage lässt sich Ngorongoro ausgezeichnet mit der Serengeti kombinieren.

Tarangire National Park

Tarangire wird bei der Planung einer Tansania-Reise manchmal unterschätzt. Der Park ist besonders für Elefanten und seine markanten Baobab-Bäume bekannt. Während bestimmter Trockenzeit-Phasen konzentrieren sich viele Tiere rund um verfügbare Wasserquellen. Eine Kombination aus Tarangire, Ngorongoro und Serengeti gehört deshalb zu den klassischen Safari-Routen Nordtansanias.

Für wen eignet sich Tansania?

Tansania eignet sich besonders für Reisende, deren Hauptziel eine intensive klassische Wildtier-Safari ist. Die riesigen Landschaften der Serengeti und die Möglichkeit, verschiedene Ökosysteme miteinander zu verbinden, bieten hervorragende Bedingungen für längere Safaris. Wer die Große Tierwanderung sehen möchte, findet in Tansania außerdem über einen großen Teil des Jahres passende Regionen.

Uganda vs. Kenia: Welches Land ist besser?

Der Vergleich hängt stark von den Interessen ab. Für eine klassische Savannen-Safari mit hoher Tierdichte und ikonischen Landschaften besitzt Kenia mit der Masai Mara einen deutlichen Vorteil. Uganda bietet dafür ein breiteres Spektrum an Aktivitäten. Eine Reise kann Gorilla Trekking, Schimpansen, Pirschfahrten, Bootsfahrten, Wanderungen und kulturelle Begegnungen kombinieren. Wer also primär möglichst viele klassische Safari-Szenen erleben möchte, könnte Kenia bevorzugen. Wer unterschiedliche Ökosysteme und insbesondere Primaten erleben möchte, sollte Uganda sehr ernsthaft berücksichtigen.

Mountain gorillas in Uganda
Mountain gorillas in Uganda

Uganda vs. Tansania

Auch hier unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Tansania besitzt mit Serengeti und Ngorongoro zwei der berühmtesten Safari-Gebiete Afrikas. Uganda bietet dagegen Berggorillas und Schimpansen als entscheidende Ergänzung. Für reine Großwildbeobachtung besitzt Tansania meist den Vorteil. Für eine abwechslungsreiche Kombination aus Regenwald, Primaten und Savanne kann Uganda interessanter sein.

Kenia vs. Tansania

Der Vergleich Kenia oder Tansania Safari gehört zu den häufigsten Fragen bei einer Ostafrika-Reise. Kenia bietet mit der Masai Mara eine außergewöhnlich hohe Tierdichte und eine etablierte Safari-Infrastruktur. Tansania punktet mit der enormen Größe der Serengeti und dem Ngorongoro-Krater. Auch die Migration lässt sich in beiden Ländern beobachten, allerdings befindet sie sich über einen größeren Teil ihres jährlichen Kreislaufs auf tansanischer Seite.

Welches Land ist am besten für die erste Safari?

Für eine klassische erste Safari sind sowohl Kenia als auch Tansania ausgezeichnet. Kenia kann besonders attraktiv sein, wenn die Reise kompakter sein soll oder anschließend ein Strandurlaub geplant ist. Tansania eignet sich hervorragend für Reisende, die mehrere Tage intensiv in großen Safari-Gebieten verbringen möchten. Uganda ist dagegen eine hervorragende Wahl, wenn die erste Afrika-Reise von Anfang an möglichst vielseitig sein soll und Gorilla Trekking einen hohen Stellenwert besitzt.

Wo sieht man die Big Five?

Die Big Five – Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn – sind für viele Reisende ein wichtiges Safari-Ziel. Kenia und Tansania bieten mehrere Gebiete, in denen alle fünf Arten vorkommen. Auch Uganda bietet vier der klassischen Big Five in verschiedenen Nationalparks. Nashörner spielen innerhalb einer typischen Uganda-Route eine besondere Rolle und werden im Rahmen entsprechender Schutz- und Wiederansiedlungsprogramme erlebt. Doch eine Safari sollte nicht ausschließlich anhand einer Big-Five-Checkliste bewertet werden. Geparden, Giraffen, Flusspferde, Zebras, Hyänen, Primaten, Vögel und zahlreiche kleinere Tierarten machen einen großen Teil des tatsächlichen Safari-Erlebnisses aus.

Beste Reisezeit für eine Ostafrika Safari

Die beste Reisezeit für Ostafrika hängt vom Land und den gewünschten Aktivitäten ab. Für klassische Tierbeobachtungen sind trockenere Monate häufig attraktiv, weil Vegetation weniger dicht sein kann und Tiere sich stärker um Wasserstellen konzentrieren. Für die Große Tierwanderung muss dagegen die erwartete Position der Herden berücksichtigt werden. Gorilla Trekking in Uganda ist grundsätzlich ganzjährig möglich. Trockenere Perioden können Wanderbedingungen angenehmer machen, doch auch während feuchterer Monate finden Trekkings statt. Wer mehrere Länder kombiniert, sollte deshalb nicht nur allgemeine Wettertabellen betrachten, sondern die optimale Reisezeit für jede einzelne Aktivität.

Kosten: Uganda, Kenia oder Tansania?

Die Safari Kosten in Ostafrika variieren stark. Entscheidend sind Unterkunftskategorie, Gruppengröße, Nationalparkgebühren, Reisedauer, Transportart und Saison. Tansania kann durch hohe Parkgebühren und lange Aufenthalte in Premium-Gebieten kostenintensiv werden. Kenia bietet eine große Bandbreite an Unterkünften und Safari-Modellen. Bei Uganda beeinflusst insbesondere das Gorilla Trekking das Gesamtbudget, da für die Teilnahme ein entsprechendes Permit erforderlich ist. Dafür können Reisende innerhalb einer einzigen Uganda-Rundreise viele unterschiedliche Aktivitäten kombinieren. Der sinnvollste Preisvergleich sollte deshalb nicht nur auf den Tagespreis schauen, sondern darauf, welche Erlebnisse im Gesamtpaket enthalten sind.

Private Safari oder Gruppenreise?

Eine private Ostafrika Safari bietet maximale Flexibilität. Fahrzeiten, Fotostopps und Tagesabläufe können stärker an die Interessen der Reisenden angepasst werden. Das ist besonders für Fotografen, Familien oder Reisende mit speziellen Interessen interessant. Eine Gruppenreise kann dagegen die Kosten pro Person reduzieren. Für Solo-Reisende kann eine geplante Gruppenreise deshalb eine attraktive Möglichkeit sein, Safari-Kosten zu teilen.

Uganda und Kenia kombinieren

Eine Uganda und Kenia Safari gehört zu den attraktivsten Kombinationen Ostafrikas. In Kenia können Reisende eine klassische Masai-Mara-Safari erleben. Anschließend geht es nach Uganda für Gorilla Trekking und möglicherweise Schimpansen Trekking. Dadurch entstehen innerhalb einer Reise vollkommen unterschiedliche Naturerlebnisse. Die offenen Savannen Kenias bilden einen faszinierenden Kontrast zu den dichten Bergregenwäldern Bwindi.

Mountain gorillas in Uganda
Mountain gorillas in Uganda

Uganda und Tansania kombinieren

Eine Uganda Tansania Safari verbindet zwei der stärksten Tiererlebnisse Afrikas. In Tansania können Serengeti und Ngorongoro besucht werden. Danach folgt Uganda mit Gorilla Trekking. Während der passenden Monate kann sogar die Große Tierwanderung und Gorilla Trekking innerhalb derselben Reise kombiniert werden. Für Tierliebhaber ist dies eine außergewöhnlich hochwertige Kombination.

Kenia und Tansania kombinieren

Kenia und Tansania bilden die klassische länderübergreifende Savannen-Safari. Eine Route kann beispielsweise Masai Mara, Serengeti und Ngorongoro miteinander verbinden. Allerdings müssen Grenzübergänge, Fahrzeugregelungen und Logistik sinnvoll geplant werden. Eine professionell organisierte Reise verhindert unnötige Umwege und sorgt dafür, dass ausreichend Zeit für Tierbeobachtungen bleibt.

Uganda, Kenia und Tansania in einer Reise

Wer genügend Zeit hat, kann alle drei Länder kombinieren. Eine solche Ostafrika Rundreise könnte mit Gorilla Trekking in Uganda beginnen, anschließend in die Masai Mara führen und schließlich Serengeti und Ngorongoro einschließen. Für eine solche Reise sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Zwei Wochen sind möglich, können jedoch bereits relativ intensiv werden. Drei Wochen ermöglichen ein deutlich entspannteres Tempo und zusätzliche Nationalparks.

Welche Safari eignet sich für Fotografen?

Fotografen finden in allen drei Ländern ausgezeichnete Bedingungen. Kenia bietet klassische Savannenmotive, insbesondere in Masai Mara und Amboseli. Tansania beeindruckt durch die enorme Weite der Serengeti, große Herden und vielfältige Raubtierbeobachtungen. Uganda ergänzt klassische Tierfotografie um Primaten- und Regenwaldfotografie. Wer ein möglichst vielfältiges fotografisches Portfolio erstellen möchte, kann deshalb Uganda mit einem der klassischen Savannenländer kombinieren.

Welche Safari eignet sich für Familien?

Kenia und Tansania bieten viele familienfreundliche Lodges und private Safari-Möglichkeiten. Uganda kann ebenfalls hervorragend mit Kindern bereist werden, allerdings gelten für bestimmte Primatenaktivitäten Altersbestimmungen. Familien sollten deshalb bei der Planung genau prüfen, welche Aktivitäten für das Alter der Kinder geeignet sind. Eine private Safari bietet hier zusätzliche Flexibilität.

Ostafrika Safari und Strandurlaub

Wer nach der Safari einige Tage am Meer verbringen möchte, besitzt mehrere hervorragende Möglichkeiten. Nach einer Kenia Safari bieten sich die Strände der kenianischen Küste oder Inselregionen an. Nach Tansania ist Sansibar eine besonders beliebte Ergänzung. Auch von Uganda aus lassen sich über regionale Flugverbindungen Stranddestinationen integrieren. Eine Kombination aus Safari und Sansibar oder Kenia Safari und Strandurlaub eignet sich besonders für Hochzeitsreisen und längere Urlaubsreisen.

Wie viele Tage braucht man für eine Ostafrika Safari?

Für ein einzelnes Land können sieben bis zehn Tage bereits eine gute Safari ermöglichen. Für Uganda sind etwa acht bis zwölf Tage ideal, wenn Gorilla Trekking, Schimpansen und mehrere Nationalparks kombiniert werden sollen. Für den Northern Circuit Tansanias können sieben bis zehn Tage sinnvoll sein. Eine Kenia Safari kann abhängig von den gewählten Parks zwischen fünf und zehn Tagen dauern. Für zwei Länder sind etwa zehn bis vierzehn Tage empfehlenswert. Drei Länder lassen sich komfortabler in ungefähr zwei bis drei Wochen bereisen.

Mountain gorillas in Uganda
Mountain gorillas in Uganda

Welche Ostafrika Safari ist letztlich die beste?

Für Gorillas, Schimpansen und maximale landschaftliche Vielfalt ist Uganda außergewöhnlich. Für eine klassische erste Safari, Masai Mara und eine einfache Kombination mit Strandurlaub ist Kenia hervorragend. Für Serengeti, Ngorongoro und die Große Tierwanderung gehört Tansania zu den stärksten Safari-Destinationen der Welt. Die vielleicht beste Lösung besteht jedoch darin, nicht zwangsläufig nur ein Land auszuwählen. Ostafrika besitzt ein gut vernetztes regionales Reiseangebot. Dadurch können die Stärken verschiedener Länder innerhalb einer maßgeschneiderten Safari kombiniert werden.

Fazit: Uganda, Kenia oder Tansania?

Eine Ostafrika Safari muss nicht nach dem Prinzip geplant werden, welches Land „besser“ ist. Entscheidend ist, welches Land die gewünschten Erlebnisse am besten bietet. Uganda steht für Gorilla Trekking, Schimpansen, abwechslungsreiche Landschaften und eine Kombination aus Regenwald und klassischer Safari. Kenia bietet mit der Masai Mara, Amboseli und weiteren Reservaten einige der bekanntesten klassischen Safari-Erlebnisse Afrikas. Tansania beeindruckt mit Serengeti, Ngorongoro, Tarangire und einem großen Teil des jährlichen Zyklus der Großen Tierwanderung. Für Reisende, die das Maximum aus einer Ostafrika-Reise herausholen möchten, kann eine Kombination besonders attraktiv sein. Adventure in the Wild Safaris plant individuelle Uganda Safaris, Kenia Safaris, Tansania Safaris und länderübergreifende Ostafrika Rundreisen, bei denen Reisezeit, Budget, Nationalparks und gewünschte Tiererlebnisse sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.

Häufig gestellte Fragen zur Ostafrika Safari

Get quick answers to the most common questions. If you still have questions, our safari experts are here to help.

  1. 01

    Ist Uganda, Kenia oder Tansania günstiger?

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Gesamtkosten hängen stark von Saison, Unterkunft, Nationalparks, Gruppengröße und Aktivitäten ab. Bei Uganda muss bei einer Gorilla-Reise zusätzlich das Gorilla-Permit berücksichtigt werden.

  2. 02

    Welches Land ist am besten für Gorilla Trekking?

    Von diesen drei Ländern ist Uganda das Ziel für Berggorilla-Trekking. Besonders bekannt ist der Bwindi Impenetrable National Park.

  3. 03

    Wo kann man die Große Tierwanderung sehen?

    Die Große Tierwanderung findet zwischen der Serengeti in Tansania und der Masai Mara in Kenia statt.

  4. 04

    Kann man Uganda, Kenia und Tansania kombinieren?

    Ja. Mit genügend Reisezeit können alle drei Länder innerhalb einer maßgeschneiderten Ostafrika Safari kombiniert werden.

  5. 05

    Welches Land eignet sich am besten für die erste Safari?

    Für eine klassische Savannen-Safari sind Kenia und Tansania hervorragende Optionen. Wer zusätzlich Gorillas, Schimpansen und Regenwald erleben möchte, sollte Uganda oder eine Kombination mit Uganda wählen.

  6. 06

    Wie lange sollte eine Ostafrika Safari dauern?

    Für ein Land sind etwa sieben bis zehn Tage ein guter Ausgangspunkt. Für zwei Länder sind zehn bis vierzehn Tage sinnvoll. Bei einer Reise durch Uganda, Kenia und Tansania sind etwa zwei bis drei Wochen deutlich angenehmer.

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