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Safari Afrika im August: Die besten Reiseziele

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Safari Afrika im August: Die besten Reiseziele

Eine Safari in Afrika im August gehört zu den bekanntesten und begehrtesten Reiseerlebnissen auf dem Kontinent. Wer klassische Tierbeobachtung, trockene Savannen, große Herden und ausgezeichnete Chancen auf Raubtiere sucht, findet in Ostafrika während dieses Monats außergewöhnlich…

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  • Expert Insights From local specialists
  • Practical Information Permits, costs & logistics
  • Destinations Coverage Uganda, Rwanda & DRC
  • Responsible Travel Support conservation
  • Real Experiences Tips from past travellers

Eine Safari in Afrika im August gehört zu den bekanntesten und begehrtesten Reiseerlebnissen auf dem Kontinent. Wer klassische Tierbeobachtung, trockene Savannen, große Herden und ausgezeichnete Chancen auf Raubtiere sucht, findet in Ostafrika während dieses Monats außergewöhnlich gute Bedingungen.

Der August liegt mitten in der langen Trockenzeit. Niederschläge sind in vielen Safari-Regionen vergleichsweise gering. Gras und Buschland werden niedriger und Tiere konzentrieren sich stärker an Flüssen, Seen und permanenten Wasserquellen. Gleichzeitig erreicht die Große Migration zwischen der Serengeti und Masai Mara eine ihrer berühmtesten Phasen. Hunderttausende Gnus und Zebras können in der nördlichen Serengeti und Masai Mara unterwegs sein. Die spektakulären Überquerungen des Mara River gehören zu den bekanntesten Naturbildern Afrikas. Doch eine Afrika Safari im August bietet wesentlich mehr als Migration.

Uganda und Rwanda bieten hervorragende Bedingungen für Gorilla Trekking. Der Queen Elizabeth National Park, Murchison Falls und Akagera ermöglichen klassische Savannensafaris. Amboseli bietet ikonische Elefantenbeobachtungen mit dem Kilimandscharo, während Samburu und Tsavo völlig andere Landschaften eröffnen.

Der August eignet sich zudem hervorragend für Kombinationen aus Safari und Badeurlaub. All diese Vorteile machen den Monat jedoch zur Hochsaison. Frühzeitige Planung ist deshalb besonders wichtig.

Ist August eine gute Reisezeit für Safari in Afrika?

Für große Teile Ostafrikas gehört August zu den besten Monaten. Die trockenen Bedingungen erleichtern Tierbeobachtung. Wenn Wasserstellen austrocknen, müssen Tiere bestimmte permanente Quellen häufiger aufsuchen. Dadurch steigt die Konzentration von Wildtieren in vielen Gebieten. Gleichzeitig ist das Gras niedriger als während der grünen Jahreszeit. Raubtiere und kleinere Tiere lassen sich deshalb oft leichter entdecken.

Warum ist August Safari-Hochsaison?

Drei Faktoren treffen zusammen: hervorragende Wetterbedingungen, die spektakuläre Phase der Großen Migration und europäische Sommerferien. Dadurch steigt die Nachfrage nach Safari-Reisen erheblich. Besonders beliebt sind: Masai Mara, Northern Serengeti, Ngorongoro, Amboseli, Bwindi und Volcanoes National Park. Wer eine bestimmte Unterkunft oder ein bestimmtes Gorilla-Trekking-Datum benötigt, sollte früh buchen.

Kenia im August – eine der besten Safari-Zeiten Afrikas

Eine Kenia Safari im August gehört zu den großen Klassikern des Kontinents. Die berühmteste Region ist die Masai Mara. Während dieser Jahreszeit können große Teile der Gnu- und Zebraherden aus der Serengeti in das Mara-Ökosystem ziehen. Die Mara bietet jedoch unabhängig von der Migration außergewöhnliche Tierbeobachtung.

Masai Mara im August

Die Masai Mara im August ist für viele Reisende der Inbegriff einer Afrika-Safari. Weite Ebenen, große Pflanzenfresserherden, Löwenrudel, Geparden und Hyänen schaffen eine außergewöhnliche Wildtierdichte. Wenn die Migration präsent ist, steigt die Zahl der Gnus und Zebras dramatisch. Diese enorme Konzentration zieht zahlreiche Raubtiere an.

Große Migration im August

Die Große Migration im August ist kein einzelnes Ereignis. Verschiedene Herden können sich gleichzeitig auf kenianischer und tansanischer Seite befinden. Einige Gruppen überqueren den Mara River Richtung Norden. Andere bewegen sich wieder zurück. Manche verbleiben längere Zeit in bestimmten Weidegebieten. Deshalb ist es falsch, sich die Migration als eine einzige riesige Herde vorzustellen, die gemeinsam von Punkt A nach Punkt B läuft.

Mara River Crossings

Die Überquerungen des Mara River sind besonders berühmt. Gnus sammeln sich teilweise zu Tausenden an den Ufern. Die Spannung kann über lange Zeit steigen, ohne dass ein einziges Tier ins Wasser geht. Plötzlich beginnt die Bewegung. Dann folgen innerhalb kurzer Zeit Hunderte oder Tausende Tiere. Solche Szenen gehören zu den dramatischsten Naturbeobachtungen Afrikas.

Können River Crossings garantiert werden?

Nein. Kein seriöser Safari-Veranstalter kann eine River Crossing garantieren. Selbst während des besten statistischen Zeitraums bleibt das Verhalten der Tiere unvorhersehbar. Wer die Chancen maximieren möchte, sollte mehrere Nächte in einer geeigneten Region verbringen. Vier Nächte sind beispielsweise deutlich sinnvoller als nur eine einzelne Übernachtung.

Können River Crossings garantiert werden
Können River Crossings garantiert werden

Conservancies rund um die Masai Mara

Wer im August weniger Fahrzeugverkehr sucht, kann private oder gemeinschaftlich verwaltete Conservancies rund um die Mara berücksichtigen. Diese Gebiete haben häufig strengere Regeln für die Zahl der Fahrzeuge. Dadurch können Tierbeobachtungen ruhiger wirken. Je nach Conservancy sind außerdem Aktivitäten möglich, die im Nationalreservat eingeschränkter sind. Dazu können Nachtfahrten oder geführte Wanderungen gehören.

Amboseli im August

Der Amboseli National Park gehört zu den besten Orten Afrikas für Elefantenbeobachtung. Während der Trockenzeit konzentrieren sich Tiere stark um permanente Feuchtgebiete. Elefanten ziehen häufig in beeindruckenden Gruppen durch die offene Landschaft. Bei klarer Sicht erhebt sich der Kilimandscharo im Hintergrund. Das klassische Bild eines Elefanten vor dem Kilimandscharo gehört zu den berühmtesten Safari-Motiven überhaupt.

Beste Zeit für Kilimandscharo-Fotos

Die klarste Sicht gibt es häufig am frühen Morgen. Später können Wolken den Berg verdecken. Fotografen sollten deshalb möglichst früh zu einer Pirschfahrt starten. Das sanfte Morgenlicht verbessert zusätzlich die Bildqualität.

Samburu im August

Auch Samburu ist im August ausgezeichnet. Die trockene Landschaft Nordkenias bietet einen starken Kontrast zur Masai Mara. Wildtiere sammeln sich häufiger entlang des Ewaso Ng’iro River. Besonders interessant sind Tierarten, die häufig als Samburu Special Five zusammengefasst werden. Dazu gehören Grevyzebra, Netzgiraffe, Gerenuk, Somali-Strauß und Beisa-Oryx.

Tsavo im August

Die riesigen Schutzgebiete Tsavo East und Tsavo West eignen sich hervorragend für Reisende, die weite Landschaften und weniger dichte Besucherströme suchen. Tsavo East ist berühmt für seine roten Elefanten. Tsavo West bietet vulkanische Landschaften, Quellen und abwechslungsreiches Gelände. Die Parks lassen sich hervorragend mit der kenianischen Küste kombinieren.

Tansania im August – Northern Serengeti

Auch Tansania im August gehört zu den besten Safari-Optionen. Während viele Reisende automatisch an die Masai Mara denken, bleibt die Northern Serengeti ein ebenso bedeutender Teil des Migrationsökosystems. Große Herden können sich rund um den Mara River auf tansanischer Seite aufhalten.

Serengeti im August

Eine Serengeti Safari im August sollte bei Migration-Fokus stark auf den Norden ausgerichtet werden. Kogatende und andere Bereiche der Northern Serengeti sind besonders interessant. Der Vorteil besteht darin, dass Reisende auch auf tansanischer Seite River Crossings erleben können. Darüber hinaus bietet die Region hervorragende permanente Tierwelt.

Northern Serengeti oder Masai Mara?

Beide Regionen gehören zum selben größeren Ökosystem. Welche besser ist, hängt vom tatsächlichen Herdenstand ab. Die Grenze zwischen Kenia und Tansania ist für Wildtiere bedeutungslos. Gnus bewegen sich entsprechend Futter und Wasser. Deshalb können in einem Jahr die spektakulärsten Beobachtungen stärker auf tansanischer Seite auftreten und in einem anderen stärker in der Mara.

Central Serengeti im August

Auch wenn der Schwerpunkt auf dem Norden liegt, sollte Central Serengeti nicht unterschätzt werden. Die Region besitzt ganzjährig starke Raubtierpopulationen. Leoparden sind besonders interessant. Löwenrudel und Geparden können ebenfalls beobachtet werden. Für Erstbesucher ist eine Kombination aus Central und Northern Serengeti deshalb häufig ideal.

Ngorongoro Krater

Der Ngorongoro Krater ergänzt eine Serengeti-Safari perfekt. Die trockene Jahreszeit erleichtert häufig die Tierbeobachtung. Große Pflanzenfresser und Raubtiere leben dauerhaft im Krater. Eine Safari auf dem Kraterboden ermöglicht innerhalb relativ kurzer Zeit zahlreiche unterschiedliche Arten.

Safari in Ngorongoro
Safari in Ngorongoro

Tarangire im August – besonders stark

Der Tarangire National Park im August gehört zu den Höhepunkten einer Nordtansania-Safari. Der Park erreicht während der Trockenzeit seine klassische Stärke. Tiere aus umliegenden Gebieten ziehen Richtung Tarangire River. Dadurch können sich große Wildtierkonzentrationen entwickeln.

Elefanten in Tarangire

Tarangire ist besonders für seine Elefanten bekannt. Große Herden ziehen durch offene Landschaften und Baobab-Wälder. Für Elefantenfans gehört der Park zu den stärksten Zielen Tansanias. Auch andere Arten wie Zebras, Gnus, Giraffen und verschiedene Antilopen profitieren von den permanenten Wasserquellen.

Uganda im August – beste Bedingungen für Primaten und Safari

Eine Uganda Safari im August eignet sich hervorragend für Reisende, die klassische Safari mit Primatenerlebnissen kombinieren möchten. Der Monat liegt innerhalb der trockeneren Phase. Straßenbedingungen sind häufig gut. Auch Trekkingwege in Bwindi und Kibale können trockener sein.

Gorilla Trekking in Uganda im August

Gorilla Trekking im August ist sehr gefragt. Der Bwindi Impenetrable National Park bleibt der wichtigste Standort. Die trockeneren Bedingungen können das Trekking erleichtern. Trotzdem bleibt der Regenwald feucht und Regen jederzeit möglich.

Gorilla Permits im August

Permits sollten besonders früh gebucht werden. Die Zahl der verfügbaren Plätze pro Tag ist begrenzt. Wenn eine bestimmte Reiseroute bereits feststeht, sollte die Gorilla-Genehmigung möglichst zu den ersten bestätigten Reiseleistungen gehören.

Gorilla Trekking ist kein Zoobesuch

Die Gorillas leben frei im Wald. Ranger kennen die ungefähren Territorien und Tracker suchen die Tiere. Dadurch kann die Dauer der Wanderung erheblich variieren. Manchmal werden die Gorillas relativ schnell gefunden. An anderen Tagen dauert die Suche deutlich länger. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht das Erlebnis besonders.

Bwindi im August

Bwindi besteht aus mehreren Trekkingbereichen. Bei der Reiseplanung sollten Permit und Unterkunft unbedingt miteinander abgestimmt werden. Eine falsche Unterkunftsregion kann zu sehr langen Transfers am frühen Morgen führen. Professionelle Planung berücksichtigt deshalb zuerst den Trekkingsektor und anschließend die passende Lodge.

Schimpansen Trekking im Kibale National Park

Der Kibale National Park lässt sich ausgezeichnet mit Bwindi kombinieren. Schimpansen sind deutlich aktiver als Gorillas. Sie bewegen sich häufig durch die Baumkronen, kommunizieren laut und bilden dynamische Gruppen. Das Erlebnis ist deshalb vollkommen anders. Eine Uganda Gorilla und Schimpansen Safari gehört zu den stärksten Primatenreisen Afrikas.

Queen Elizabeth National Park im August

Im Queen Elizabeth National Park verbessern trockene Bedingungen häufig die Sicht. Pflanzenfresser sammeln sich zunehmend in geeigneten Weide- und Wassergebieten. Elefanten, Büffel, Uganda-Kobs, Wasserböcke und Warzenschweine gehören zu den typischen Arten. Löwen und Leoparden sind ebenfalls vorhanden.

Kazinga Channel im August

Die Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel wird während der Trockenzeit besonders interessant. Viele Tiere suchen Wasser auf. Flusspferde sind ohnehin permanent präsent. Büffel, Elefanten und verschiedene Antilopen können am Ufer beobachtet werden. Für Vogelbeobachter bietet der Kanal ebenfalls ausgezeichnete Möglichkeiten.

Kazinga Channel im August
Kazinga Channel im August

Murchison Falls im August

Der Murchison Falls National Park ist hervorragend. Savannen nördlich des Victoria-Nils bieten klassische Safari-Landschaften. Giraffen sind besonders charakteristisch. Elefanten, Büffel, Antilopen und Löwen können ebenfalls beobachtet werden. Eine Bootsfahrt Richtung Wasserfälle ergänzt die Pirschfahrten.

Ziwa und Nashörner

Reisende, die eine umfangreiche Uganda-Route planen, können je nach aktueller Routenstruktur auch einen spezialisierten Nashornstopp berücksichtigen. Damit lässt sich die Tierwelt Ugandas um ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis ergänzen.

Rwanda im August

Auch Rwanda im August bietet ausgezeichnete Reisebedingungen. Der Volcanoes National Park gehört zu den bekanntesten Gorilla-Gebieten der Welt. Die trockeneren Bedingungen können Trekkingwege angenehmer machen. Die Nachfrage ist jedoch entsprechend hoch.

Gorilla Trekking Rwanda im August

Rwanda eignet sich besonders für Reisende mit begrenzter Zeit. Von Kigali ist der Volcanoes National Park relativ schnell erreichbar. Dadurch können selbst kürzere Reisen Gorilla Trekking integrieren. Wer mehr Zeit hat, kann Akagera und Nyungwe ergänzen.

Akagera im August

Die Trockenzeit ist ausgezeichnet für den Akagera National Park. Tiere sammeln sich stärker rund um Seen und permanente Wasserquellen. Dadurch verbessern sich häufig die Beobachtungsmöglichkeiten. Akagera lässt sich sehr gut mit Gorilla Trekking kombinieren.

August und die Big Five

Wer im August eine Big Five Safari Afrika plant, hat eine große Auswahl. Masai Mara, Ngorongoro und verschiedene andere Gebiete bieten Möglichkeiten, mehrere der klassischen Big Five zu beobachten. Dabei sollte Safari jedoch nicht zu einer Checkliste werden. Eine Begegnung mit einem Geparden bei der Jagd oder einer Elefantenfamilie am Wasser kann mindestens ebenso beeindruckend sein wie das „Abhaken“ der Big Five.

Safari und Strand im August

August gehört zu den beliebtesten Monaten für Kombinationen aus Safari und Strand. Tansania lässt sich ideal mit Sansibar verbinden. Kenia bietet unter anderem Diani Beach, Watamu und weitere Küstenregionen. Nach mehreren intensiven Safaritagen bietet ein Strandaufenthalt eine gute Möglichkeit, die Reise entspannt ausklingen zu lassen.

Sansibar im August

Der August liegt in einer beliebten Reiseperiode für Sansibar. Temperaturen sind angenehm warm, und die trockeneren Bedingungen eignen sich gut für Strandtage und Ausflüge. Eine Serengeti Safari und Sansibar Kombination gehört deshalb zu den beliebtesten Ostafrika-Reisen für Paare und Flitterwochen.

Diani Beach im August

Diani lässt sich hervorragend mit Kenia-Safaris verbinden. Wer Tsavo besucht, kann sogar über Land Richtung Küste reisen. Von Masai Mara aus stehen Flugverbindungen zur Küste zur Verfügung.

Wie ist das Wetter im August?

In vielen ostafrikanischen Regionen herrscht trockenes Wetter. Morgens kann es jedoch überraschend kühl sein. Masai Mara und Serengeti liegen relativ hoch. Noch deutlicher ist dies in Ngorongoro, Bwindi und Volcanoes. Mehrere Kleidungsschichten sind deshalb besser als ausschließlich leichte Sommerkleidung.

Safari in Masai Mara
Safari in Masai Mara

Safari Packliste für August

Eine gute Safari Packliste im August enthält: leichte lange Hosen, kurz- und langärmelige Oberteile, warme Fleecejacke, Windjacke, bequeme Schuhe, Sonnenhut, Sonnencreme, Insektenschutz und Fernglas. Für Gorilla Trekking werden feste Wanderschuhe benötigt. Auch eine leichte Regenjacke bleibt sinnvoll.

Tiere im August

Die Tierbeobachtung ist hervorragend. Reisende können je nach Land und Route unter anderem sehen: Gnus, Zebras, Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Büffel, Giraffen, Nashörner, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Antilopen. Uganda und Rwanda bieten zusätzlich Berggorillas. Uganda bietet außerdem Schimpansen Trekking.

Warum Wasserstellen wichtig werden

Während der Trockenzeit verliert die Landschaft zunehmend Oberflächenwasser. Permanente Flüsse, Quellen und Seen gewinnen dadurch enorme Bedeutung. Safari-Guides kennen diese saisonalen Muster und wissen, wo Tiere wahrscheinlich anzutreffen sind. Besonders Elefanten müssen regelmäßig trinken und legen teilweise große Strecken zwischen Futter- und Wassergebieten zurück.

Raubtiere im August

Löwen profitieren von der Konzentration der Pflanzenfresser. In Masai Mara und Northern Serengeti kann die Migration besonders viel Beute bieten. Geparden nutzen offene Ebenen für ihre Jagd. Leoparden bleiben eher an bewaldete Flussläufe und deckungsreiche Gebiete gebunden. Hyänen sind ebenfalls ein wesentlicher Teil des Ökosystems und sollten keinesfalls unterschätzt werden.

Fotografie im August

Der August bietet hervorragende Sichtbedingungen. Niedrige Vegetation erleichtert klare Tierporträts. Staubige Landschaften schaffen warme Farbtöne. Besonders bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang entsteht spektakuläres Licht. Allerdings ist die Sonne tagsüber hart. Fotografen sollten deshalb frühe Morgen- und späte Nachmittagsfahrten priorisieren.

Nachteile einer Safari im August

Der größte Nachteil ist die hohe Besucherzahl. Beliebte Gebiete können sehr stark frequentiert sein. Dies gilt besonders für Masai Mara und bestimmte River-Crossing-Spots. Auch Preise liegen häufig auf Hochsaison-Niveau. Wer Exklusivität sucht, sollte private Conservancies, weniger bekannte Parks oder hochwertige abgelegenere Camps in Betracht ziehen.

Safari Kosten im August

Der August gehört oft zu den teuersten Reisemonaten. Lodges verlangen Hochsaisonpreise. Flüge sind aufgrund der Ferienzeit stärker gefragt. Gorilla Permits und Nationalparkgebühren bleiben wichtige Kostenpositionen. Eine günstige Safari im August ist trotzdem möglich, wenn Unterkunftskategorie, Route und Gruppengröße sorgfältig gewählt werden.

Budget oder Luxus?

Eine Safari muss nicht zwingend luxuriös sein. Budget- und Midrange-Lodges können sehr gute Safari-Erlebnisse bieten. Der wichtigste Unterschied liegt häufig in Lage, Zimmerstandard, Service und Exklusivität. Die Tiere selbst unterscheiden nicht zwischen Luxus- und Budgetreisenden. Entscheidend ist eine gute Route und ein erfahrener Guide.

Private Safari im August

Eine private Safari bietet während der Hochsaison einen besonderen Vorteil: Flexibilität. Der Guide kann alternative Routen wählen, wenn bestimmte Gebiete zu stark besucht sind. Fotografen können länger an einzelnen Sichtungen bleiben. Familien können den Tagesablauf an Kinder anpassen.

Wie lange sollte eine August-Safari dauern?

Für eine reine Kenia-Safari sind sieben bis zehn Tage ideal. Für Tansania sollte bei Migration-Fokus ausreichend Zeit in Central und Northern Serengeti eingeplant werden. Uganda ist für zehn bis vierzehn Tage hervorragend. Wer einen Strandurlaub ergänzt, kann insgesamt zwölf bis sechzehn Tage einplanen.

Safari in Serengeti
Safari in Serengeti

Beispielroute Kenia im August

Eine klassische Route kann mit Amboseli beginnen. Danach führt die Reise über Lake Naivasha zur Masai Mara. Mehrere Nächte in der Mara ermöglichen intensive Tierbeobachtung. Zum Abschluss kann per Flug nach Diani Beach weitergereist werden.

Beispielroute Tansania im August

Nach Tarangire und Ngorongoro führt die Reise in die Central Serengeti. Danach folgt die Northern Serengeti. Mindestens drei oder vier Nächte im Norden sind sinnvoll, wenn Migration und Mara River wichtige Reiseziele sind. Danach kann ein Inlandsflug nach Arusha oder Sansibar erfolgen.

Beispielroute Uganda im August

Von Entebbe geht es zum Kibale National Park. Nach dem Schimpansen Trekking führt die Reise nach Queen Elizabeth. Dort werden Pirschfahrten und Kazinga-Bootsfahrt kombiniert. Über Ishasha geht es nach Bwindi. Das Gorilla Trekking bildet für viele Reisende den Höhepunkt. Zum Abschluss kann Lake Mburo integriert werden.

August oder Juli?

Beide Monate sind hervorragend. Im August können Migration und River-Crossing-Aktivität stärker in nördlichen Regionen konzentriert sein. Der August ist jedoch häufig noch stärker nachgefragt. Juli kann etwas mehr Übergangscharakter bieten.

August oder September?

September bleibt eine ausgezeichnete Trockenzeit. Die Besucherzahlen können nach Ende der europäischen Schulferien etwas sinken. Migration und Flussüberquerungen können weiterhin stattfinden. Wer keine Ferienbindung hat, kann September deshalb als attraktive Alternative betrachten.

Wie früh sollte man August buchen?

Je früher, desto besser. Besonders wichtig ist frühes Buchen für: Gorilla Permits, kleine Camps in Northern Serengeti, hochwertige Lodges in Masai Mara, private Conservancies, Familienzimmer und Inlandsflüge. Reisende mit festgelegten Reisedaten sollten mehrere Monate im Voraus planen.

Ist August gut für eine erste Afrika-Safari?

Ja. Der Monat bietet viele der Bedingungen, die Erstbesucher erwarten: trockene Landschaften, gute Tierbeobachtung, große Herden, aktive Wasserstellen und eine große Auswahl an Safarizielen. Die einzige Herausforderung sind höhere Preise und mehr Besucher.

Beste Länder für Safari im August

Kenia gehört zu den stärksten Optionen für Masai Mara, Migration, Amboseli und Samburu. Tansania bietet Northern Serengeti, Mara River, Tarangire und Ngorongoro. Uganda ist ideal für Gorilla Trekking, Schimpansen und klassische Safari. Rwanda eignet sich für kompakte Gorilla- und Akagera-Reisen. Die Auswahl hängt daher stärker vom persönlichen Reiseziel als von der Qualität des Monats ab.

Fazit: Safari Afrika im August

Eine Safari in Afrika im August gehört zu den spektakulärsten Reiseoptionen des Jahres. Die Trockenzeit sorgt in vielen Nationalparks für ausgezeichnete Sichtbedingungen und große Tierkonzentrationen an permanenten Wasserquellen. Kenia im August bietet mit der Masai Mara eines der berühmtesten Migrationsgebiete Afrikas. Tansania im August ermöglicht hervorragende Beobachtungen in der Northern Serengeti, wo große Gnuherden und mögliche Mara-River-Überquerungen im Mittelpunkt stehen. Uganda im August bietet ausgezeichnete Voraussetzungen für Gorilla Trekking, Schimpansen Trekking und klassische Safaris in Queen Elizabeth und Murchison Falls. Rwanda ergänzt die Auswahl mit hochwertigen Gorilla-Erlebnissen und Akagera.

Wer Safari mit Strand kombinieren möchte, findet mit Sansibar, Diani Beach und anderen Küstenzielen ebenfalls hervorragende Möglichkeiten. Die hohe Qualität des Monats bringt allerdings hohe Nachfrage mit sich. Frühzeitige Planung ist deshalb besonders wichtig. Wer seine Route sorgfältig plant und nicht ausschließlich auf einzelne spektakuläre Ereignisse wie River Crossings fixiert ist, kann im August eine außergewöhnlich vielfältige Afrika Safari erleben.

Tags: Deutsch

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