Beste Safari-Ziele in Afrika: Top 15 im Vergleich
Afrika besitzt einige der spektakulärsten Wildnisgebiete der Erde. Von den endlosen Ebenen der Serengeti über die Gorilla-Wälder Ugandas…
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Eine Safari in Afrika im Mai gehört zu den Reiseoptionen, die von vielen deutschsprachigen Urlaubern unterschätzt werden. Wer bei einer Afrika-Safari ausschließlich an die trockenen Monate Juli, August oder September denkt, übersieht eine Jahreszeit, die einige…
Eine Safari in Afrika im Mai gehört zu den Reiseoptionen, die von vielen deutschsprachigen Urlaubern unterschätzt werden. Wer bei einer Afrika-Safari ausschließlich an die trockenen Monate Juli, August oder September denkt, übersieht eine Jahreszeit, die einige der eindrucksvollsten Landschaften, spannende Tierbewegungen und teilweise deutlich ruhigere Nationalparks bieten kann.
Der Mai liegt in vielen ostafrikanischen Regionen noch innerhalb oder am Ende der längeren Regenzeit. Das bedeutet, dass Reisende mit grünen Landschaften, wechselhaften Wetterbedingungen und teilweise anspruchsvolleren Straßen rechnen sollten. Gleichzeitig profitieren Safarigäste jedoch von einer besonders lebendigen Natur.
Die Savannen sind vielerorts sattgrün. Wälder wirken dicht und intensiv. Vögel sind aktiv, zahlreiche Pflanzen blühen und dramatische Wolkenformationen schaffen hervorragende Voraussetzungen für Naturfotografie. Besonders interessant sind im Mai Uganda, Tansania, Kenia und Rwanda. Jedes dieser Länder bietet ein anderes Reiseerlebnis.
In Uganda stehen Gorilla Trekking, Schimpansen Trekking und klassische Safaris im Mittelpunkt. In Tansania bewegt sich die Große Migration allmählich weiter durch die Serengeti. Kenia bietet hervorragende permanente Wildtierpopulationen, während Rwanda eine kompakte Kombination aus Berggorillas, Regenwald und Savanne ermöglicht.
Dieser ausführliche Guide erklärt, für wen sich eine Afrika Safari im Mai eignet, welche Reiseziele besonders interessant sind und welche Vor- und Nachteile berücksichtigt werden sollten.
Ja, der Mai kann eine ausgezeichnete Zeit für eine Safari sein. Allerdings ist er nicht für jeden Reisenden ideal. Wer möglichst trockene Straßen, niedrige Vegetation und fast ausschließlich sonniges Wetter erwartet, wird wahrscheinlich einen anderen Monat bevorzugen. Wer dagegen flexible Reiseplanung schätzt und eine Safari in der grünen Jahreszeit erleben möchte, kann im Mai hervorragende Bedingungen finden. In vielen ostafrikanischen Regionen nimmt der Regen gegen Ende des Monats bereits ab. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ländern und einzelnen Nationalparks. Eine Safari Afrika im Mai sollte deshalb immer regional geplant werden.
Ein bedeutender Vorteil ist die geringere Besucherzahl. Während der europäischen Sommerferien können bekannte Nationalparks sehr stark besucht sein. Im Mai ist die Atmosphäre vielerorts ruhiger. Das wirkt sich besonders auf Pirschfahrten aus. Statt dass sich zahlreiche Fahrzeuge um eine Löwensichtung versammeln, kann es vorkommen, dass Besucher deutlich mehr Zeit mit einzelnen Tieren verbringen können. Auch Unterkünfte können in der Nebensaison bessere Verfügbarkeit bieten. Ein zweiter großer Vorteil ist die Landschaft. Die Green Season in Afrika verwandelt Gebiete, die während der Trockenzeit gelb und staubig wirken, in intensive grüne Naturräume.
Uganda gehört zu den vielseitigsten Optionen für eine Safari Afrika im Mai. Das Land bietet eine Kombination, die in dieser Form nur wenige afrikanische Reiseziele ermöglichen. Reisende können Berggorillas in tropischem Bergregenwald beobachten, Schimpansen im Kibale Forest suchen, auf Pirschfahrt Elefanten und Löwen entdecken und während einer Bootsfahrt Flusspferde und Krokodile beobachten. Eine typische Uganda Safari im Mai kann mehrere unterschiedliche Ökosysteme innerhalb einer einzigen Reise verbinden. Gerade für Reisende, die Afrika nicht ausschließlich über Savannenlandschaften erleben möchten, ist Uganda besonders interessant.

Der Bwindi Impenetrable National Park ist eines der wichtigsten Schutzgebiete für Berggorillas weltweit. Das Gorilla Trekking in Bwindi findet ganzjährig statt. Mai gehört zwar zu den feuchteren Monaten, dennoch können Trekkingtouren durchgeführt werden. Die wichtigste Veränderung betrifft die Beschaffenheit der Wege. Regen kann Pfade rutschig machen. Einige Abschnitte können schlammig werden und bei steilem Gelände körperlich anspruchsvoll sein. Eine gute Vorbereitung ist deshalb besonders wichtig.
Die Schwierigkeit hängt nicht ausschließlich vom Wetter ab. Entscheidend ist auch, wo sich die zugeteilte Gorillafamilie an diesem Tag befindet. Manche Gruppen können relativ schnell erreicht werden. Andere bewegen sich tiefer in den Wald oder an steilere Hänge. Deshalb kann ein Trekking zwischen wenigen Stunden und einem deutlich längeren Tageserlebnis variieren. Im Mai sollten Reisende besonders gute, möglichst wasserabweisende Wanderschuhe tragen. Auch eine leichte Regenjacke gehört unbedingt in den Tagesrucksack.
Ein lokaler Porter kann das Gorilla Trekking erheblich angenehmer machen. Der Porter trägt den Tagesrucksack und unterstützt bei steilen oder rutschigen Passagen. Gerade während der Regenzeit kann diese Hilfe besonders wertvoll sein. Darüber hinaus profitieren lokale Gemeinden unmittelbar davon. Der Gorillatourismus schafft Einkommen für Guides, Ranger, Porter, Lodges, Fahrer und zahlreiche weitere Menschen rund um die Schutzgebiete.
Neben Bwindi bietet Uganda auch den Mgahinga Gorilla National Park. Mgahinga liegt im Südwesten Ugandas an der Grenze zu Rwanda und der Demokratischen Republik Kongo. Die spektakuläre Kulisse der Virunga-Vulkane unterscheidet sich landschaftlich stark von vielen Teilen Bwindis. Neben Gorilla Trekking können Besucher hier auch Golden Monkey Tracking erleben. Für Reisende, die mehrere Primatenaktivitäten kombinieren möchten, ist die Region besonders interessant.
Der Kibale National Park ist eines der wichtigsten Ziele für Schimpansen Trekking in Uganda. Die dichten tropischen Wälder beherbergen eine außergewöhnlich hohe Primatenvielfalt. Während des Schimpansen Trackings folgen Besucher erfahrenen Guides, die auf Rufe, Spuren und Bewegungen der Tiere achten. Schimpansen verhalten sich deutlich dynamischer als Gorillas. Sie können sich schnell durch Baumkronen bewegen, laut kommunizieren und größere Distanzen zurücklegen. Gerade deshalb ergänzt Schimpansen Trekking das Gorilla Trekking hervorragend.
Eine Uganda Primaten Safari verbindet häufig Kibale und Bwindi. Die Route kann beispielsweise in Entebbe beginnen, danach nach Kibale führen und anschließend über Queen Elizabeth National Park nach Bwindi verlaufen. Diese Struktur ist logisch, weil sie unnötige Rückfahrten reduziert. Damit erleben Reisende innerhalb weniger Tage zwei der faszinierendsten Primatenarten der Welt.
Zwischen Kibale und Bwindi liegt der Queen Elizabeth National Park. Der Park gehört zu den vielfältigsten Schutzgebieten Ugandas. Savannen, Feuchtgebiete, Kraterseen, Wälder und der Kazinga Channel schaffen sehr unterschiedliche Lebensräume. Auf Pirschfahrten können unter anderem Elefanten, Büffel, Uganda-Kobs, Wasserböcke und Warzenschweine beobachtet werden. Auch Löwen und Leoparden leben im Park.
Der südliche Teil des Queen Elizabeth National Park ist für seine baumkletternden Löwen von Ishasha bekannt. Löwen können dort gelegentlich in Feigenbäumen beobachtet werden. Es gibt selbstverständlich keine Garantie für eine solche Sichtung. Dennoch gehört Ishasha zu den bekanntesten Gebieten Afrikas für dieses ungewöhnliche Verhalten. Die Lage macht Ishasha außerdem zu einem logischen Zwischenstopp auf dem Weg von Queen Elizabeth nach Bwindi.

Eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel gehört zu den wichtigsten Erlebnissen im Queen Elizabeth National Park. Flusspferde sind entlang des Wassers besonders häufig. Auch Büffel, Krokodile, Elefanten und zahlreiche Wasservögel können beobachtet werden. Während die hohe Vegetation im Mai einzelne Tierbeobachtungen an Land schwieriger machen kann, bietet das Wasser oft hervorragende Sichtmöglichkeiten.
Für längere Uganda-Reisen bietet sich zusätzlich der Murchison Falls National Park an. Der Victoria-Nil fließt durch den Park und wird an den berühmten Wasserfällen durch eine enge Felsschlucht gepresst. Die Landschaft ist spektakulär. Auf Pirschfahrten können Giraffen, Elefanten, Büffel, Antilopen und Löwen beobachtet werden. Eine Bootsfahrt auf dem Nil ergänzt die klassische Safari.
Auch Tansania im Mai kann ausgesprochen interessant sein. Die Große Migration befindet sich in einer Übergangsphase. Nach der Kalbungszeit in den südlichen Ebenen bewegen sich die riesigen Gnu- und Zebraherden allmählich Richtung Zentral- und Westserengeti. Die genaue Position hängt von den Regenfällen ab. Das ist entscheidend. Wer eine Serengeti Safari im Mai plant, sollte nicht mit einer statischen Vorstellung der Migration arbeiten.
In vielen Jahren bewegen sich große Herden während des Mai von den zentralen Ebenen zunehmend in westliche Gebiete. Teile der Migration können sich rund um Moru Kopjes, Central Serengeti und weiter westwärts befinden. Gegen Ende Mai gewinnen Gebiete Richtung Western Corridor zunehmend an Bedeutung. Wichtig ist jedoch: Die Migration folgt dem Gras und dem Wasser, nicht dem Kalender. Deshalb können sich Bewegungen jedes Jahr verschieben.
Die Central Serengeti ist unabhängig von der genauen Position der Migration ein hervorragendes Safarigebiet. Die Region rund um Seronera bietet vielfältige Landschaften und eine große permanente Wildtierpopulation. Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen, Elefanten und verschiedene Antilopen können beobachtet werden. Besonders Leoparden werden häufig in den bewaldeten Flussgebieten gesucht.
Im Laufe des Mai beginnt der Western Corridor der Serengeti zunehmend interessant zu werden. Hier fließen Flüsse wie der Grumeti durch die Landschaft. Später in der Saison werden diese Gebiete besonders wegen der Migration und möglicher Flussquerungen bekannt. Im Mai befinden sich die Herden jedoch häufig noch in einer Übergangsphase. Reisende sollten deshalb mehrere Nächte in strategisch unterschiedlichen Regionen einplanen.
Der Ngorongoro Krater kann auch im Mai hervorragend besucht werden. Viele große Säugetiere leben dauerhaft im Krater. Löwen, Büffel, Zebras, Gnus, Gazellen, Flusspferde und Hyänen gehören zu den möglichen Sichtungen. Mit Glück können Reisende auch Spitzmaulnashörner beobachten. Das Hochland rund um den Krater kann im Mai kühl, neblig und feucht sein. Warme Kleidung für frühe Morgenstunden sollte deshalb unbedingt eingeplant werden.
Tarangire sieht im Mai vollkommen anders aus als während der berühmten trockenen Monate. Die Tiere sind weniger stark auf den Tarangire River angewiesen und verteilen sich stärker. Dadurch sind die Tierkonzentrationen teilweise geringer. Gleichzeitig sind die Landschaften wunderschön grün. Elefanten können weiterhin beobachtet werden und die mächtigen Baobabs verleihen dem Park seinen unverwechselbaren Charakter.

Auch eine Kenia Safari im Mai ist möglich. Der Monat liegt in vielen Regionen weiterhin innerhalb der langen Regenperiode. Die berühmte Große Migration befindet sich normalerweise noch nicht in der Masai Mara. Die Mara besitzt jedoch eine enorme permanente Wildtierpopulation. Löwen, Elefanten, Giraffen, Büffel, Leoparden, Geparden und verschiedene Antilopen leben dort ganzjährig.
Eine Masai Mara Safari im Mai unterscheidet sich stark von einer Reise im August. Die Ebenen sind grün und Besucherzahlen häufig niedriger. Die fehlenden riesigen Migrationsherden bedeuten nicht, dass die Safari langweilig ist. Im Gegenteil: Reisende können sich stärker auf die residente Tierwelt konzentrieren. Raubtiere sind weiterhin vorhanden. Gerade für Fotografen kann die ruhigere Atmosphäre interessant sein.
Der Amboseli National Park ist besonders für seine Elefanten bekannt. Die Kombination aus großen Herden und dem Kilimandscharo im Hintergrund gehört zu den ikonischsten Safaribildern Afrikas. Im Mai kann der Berg allerdings häufiger von Wolken verdeckt sein. Das bedeutet, dass der berühmte Kilimandscharo-Blick nicht garantiert werden kann. Die Tierwelt bleibt trotzdem interessant.
Samburu bietet eine trockenere Landschaft und eine besondere Tierwelt. Grevyzebras, Netzgiraffen, Gerenuks und andere Arten sind charakteristisch für Nordkenia. Wer bereits mehrere klassische Safari-Destinationen besucht hat, findet hier eine spannende Alternative.
Rwanda im Mai eignet sich besonders für Reisende mit Schwerpunkt auf Primaten. Der Volcanoes National Park ist weltbekannt für Gorilla Trekking. Wie in Uganda können die Wege während der Regenzeit anspruchsvoller werden. Die Berglandschaft ist jedoch ausgesprochen atmosphärisch. Nebel zieht über die Vulkanhänge, Wälder sind dicht und die Vegetation leuchtet intensiv grün.
Gorilla Trekking wird grundsätzlich ganzjährig angeboten. Die Tiere befinden sich im selben Ökosystem wie in anderen Monaten. Die Unterschiede betreffen hauptsächlich Wetter und Wegbedingungen. Wasserdichte Schuhe, Regenjacke und lange Kleidung sind unverzichtbar.
Wer in Rwanda nicht nur Primaten sehen möchte, kann den Akagera National Park integrieren. Akagera verfügt über Savannen, Seen und Feuchtgebiete. Dadurch entsteht ein starker Kontrast zum Volcanoes National Park. Eine Kombination aus Gorilla Trekking und Akagera Safari ermöglicht ein sehr abwechslungsreiches Rwanda-Erlebnis.

Der Nyungwe National Park bietet eine weitere vollkommen andere Landschaft. Der Bergregenwald beherbergt zahlreiche Primaten- und Vogelarten. Schimpansen Trekking und verschiedene Wanderungen gehören zu den wichtigsten Aktivitäten. Im Mai sind die Waldwege häufig feucht. Die dichte Vegetation macht jedoch genau den Charakter dieses Ökosystems aus.
Tiere verschwinden während der Regenzeit nicht. Ihre Verteilung verändert sich lediglich. Wenn Wasser in vielen Teilen eines Nationalparks verfügbar ist, müssen Pflanzenfresser nicht mehr an wenige permanente Wasserstellen kommen. Dadurch verteilen sie sich stärker. Für Safari-Guides bedeutet das, dass Erfahrung und Verständnis des Ökosystems besonders wichtig werden.
Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen sind weiterhin aktiv. Eine geringere Konzentration von Pflanzenfressern an Wasserstellen bedeutet nicht, dass Raubtierbeobachtungen unmöglich werden. Lokale Guides nutzen Spuren, Alarmrufe anderer Tiere, Geieraktivität und bekannte Reviere, um Raubtiere zu finden.
Der Mai kann hervorragend für Birding Safaris in Afrika sein. Die grünen Landschaften bieten Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Arten. Uganda ist besonders bekannt für seine enorme Vogelvielfalt. Reisende können Feuchtgebietsarten, Waldvögel, Savannenarten und Hochlandvögel innerhalb relativ kurzer Distanzen erleben.
Für Fotografen hat der Mai eine besondere Ästhetik. Grüne Hintergründe wirken intensiver als trockene Savannen. Wolken reduzieren häufig hartes Mittagslicht. Nach Regenfällen kann die Luft außergewöhnlich klar sein. Wassertropfen auf Pflanzen und Tierfell schaffen zusätzliche fotografische Möglichkeiten.
Ein Teleobjektiv ist für Tierfotografie besonders wichtig. Ein Fernglas ist ebenfalls empfehlenswert. Zusätzlich sollte die Kameraausrüstung gegen Regen geschützt werden. Wasserdichte Taschen oder Regenhüllen sind im Mai besonders sinnvoll. Ein Mikrofasertuch kann helfen, Objektive nach feuchtem Wetter zu reinigen.
Die Kombination Safari und Badeurlaub im Mai ist möglich, sollte aber sorgfältig geplant werden. Teile der ostafrikanischen Küste befinden sich ebenfalls in einer feuchteren Phase. Sansibar kann im Mai höhere Niederschläge erleben. Ein reiner Badeurlaub mit garantiertem Sonnenschein ist daher weniger vorhersehbar. Wer Strandtage lediglich als Ergänzung zur Safari betrachtet, kann die Kombination dennoch genießen.
Teilweise. Einige Lodges reduzieren während der Nebensaison ihre Preise. Das kann besonders hochwertige Unterkünfte zugänglicher machen. Andere Kosten bleiben jedoch bestehen. Nationalparkgebühren, Gorilla Permits, Fahrzeugkosten, Guidekosten und Treibstoff verändern sich nicht zwingend im gleichen Maße. Deshalb sollte die Reise immer als Gesamtpaket betrachtet werden.

Für Uganda sind etwa zehn bis vierzehn Tage ideal, wenn mehrere Nationalparks besucht werden sollen. Eine kürzere Reise von fünf bis sieben Tagen kann sich auf Gorilla Trekking und ein oder zwei weitere Gebiete konzentrieren. Für Nordtansania sind etwa sieben bis zehn Safaritage sinnvoll. Wer Sansibar ergänzen möchte, kann insgesamt zwölf bis vierzehn Tage einplanen.
Eine abwechslungsreiche Route beginnt in Entebbe. Danach geht es zum Kibale National Park für Schimpansen Trekking. Weiter führt die Reise zum Queen Elizabeth National Park mit Pirschfahrten und Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel. Anschließend geht es über Ishasha nach Bwindi. Dort steht das Gorilla Trekking im Mittelpunkt. Zum Abschluss kann Lake Mburo besucht werden, bevor die Reise nach Entebbe zurückführt.
Nach Ankunft in Arusha kann die Reise Richtung Ngorongoro führen. Danach folgen mehrere Nächte in Central Serengeti. Abhängig von der aktuellen Position der Migration kann anschließend weiter Richtung westliche Serengeti gefahren werden. Eine flexibel geplante Route ist im Mai wichtiger als das starre Festhalten an einer bestimmten Region.
Mehrere Kleidungsschichten sind ideal. Morgens kann es in höher gelegenen Regionen kühl sein. Tagsüber können die Temperaturen deutlich steigen. Leichte, schnell trocknende Kleidung ist besonders praktisch. Für Gorilla- und Schimpansen Trekking sind lange Hosen, feste Schuhe und Regenschutz unverzichtbar.
August bietet typischerweise trockenere Bedingungen. Tiere konzentrieren sich stärker an Wasserstellen und Vegetation ist niedriger. Mai bietet dagegen grünere Landschaften, weniger Besucher und teilweise bessere Unterkunftspreise. Die Monate bieten daher zwei vollkommen unterschiedliche Safari-Erlebnisse.
Der Mai eignet sich besonders für: Reisende mit flexiblem Zeitplan, Fotografen, Birdwatcher, Primatenfans, erfahrene Safari-Reisende und Menschen, die touristische Hochsaison vermeiden möchten. Wer maximale Wettersicherheit und möglichst trockene Straßen priorisiert, sollte eher einen klassischen Trockenzeitmonat wählen.
Eine Safari in Afrika im Mai kann wesentlich attraktiver sein, als ihr Ruf als Regenzeitmonat vermuten lässt. Die Landschaften gehören zu den grünsten des Jahres. Nationalparks sind häufig ruhiger und Fotografen finden außergewöhnliche Lichtbedingungen. Uganda im Mai ist besonders interessant für Gorilla Trekking, Schimpansen Trekking und abwechslungsreiche Rundreisen. Tansania im Mai ermöglicht spannende Beobachtungen der Großen Migration, wenn sich die riesigen Herden allmählich weiter durch die Serengeti bewegen. Kenia überzeugt mit permanenter Wildtierpopulation in seinen berühmten Schutzgebieten, während Rwanda Gorilla Trekking und Savannensafari auf relativ kurzen Distanzen miteinander verbindet.
Wer flexibel reist, hochwertige Ausrüstung mitbringt und seine Route an die Jahreszeit anpasst, kann im Mai eine besonders intensive und authentische Afrika Safari erleben.
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