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Serengeti Fly-in Safari: Kosten & Ablauf

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Serengeti Fly-in Safari: Kosten & Ablauf

Eine Serengeti Fly-in Safari ist eine der effizientesten und komfortabelsten Möglichkeiten, den berühmtesten Nationalpark Tansanias zu erleben. Statt einen großen Teil der verfügbaren Reisezeit auf langen Straßenverbindungen zwischen Arusha und der Serengeti zu verbringen, fliegen Reisende…

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Eine Serengeti Fly-in Safari ist eine der effizientesten und komfortabelsten Möglichkeiten, den berühmtesten Nationalpark Tansanias zu erleben. Statt einen großen Teil der verfügbaren Reisezeit auf langen Straßenverbindungen zwischen Arusha und der Serengeti zu verbringen, fliegen Reisende mit einem kleinen Safari-Flugzeug direkt zu einem Airstrip innerhalb oder nahe der gewünschten Serengeti-Region.

Nach der Landung wartet normalerweise bereits der Safari-Guide. Wenige Minuten später beginnt die erste Pirschfahrt. Dieses Konzept macht eine Fly-in Safari in der Serengeti besonders attraktiv für Reisende mit begrenzter Zeit, Hochzeitsreisende, Familien, anspruchsvolle Safari-Gäste und Urlauber, die eine Serengeti Safari mit Sansibar kombinieren möchten. Fly-in bedeutet jedoch nicht automatisch Luxus. Es gibt komfortable Midrange-Varianten ebenso wie exklusive High-End-Reisen. Entscheidend sind Flugverbindungen, Unterkunftskategorie, Jahreszeit, Region der Serengeti und Anzahl der Übernachtungen. Dieser ausführliche Guide erklärt den kompletten Ablauf einer Serengeti Safari mit Flug, typische Kostenfaktoren, Airstrips, Gepäckregeln, Migrationsplanung und die Frage, wann eine Fly-in-Safari sinnvoller ist als eine klassische Rundreise mit dem Fahrzeug.

Was ist eine Fly-in Safari?

Bei einer Fly-in Safari wird mindestens ein wichtiger Abschnitt der Safari per Kleinflugzeug zurückgelegt. Im Gegensatz zur klassischen Driving Safari fährt man nicht die gesamte Strecke vom Ausgangspunkt bis zum Nationalpark. In Tansania existiert ein Netzwerk kleiner Airstrips, über die verschiedene Safari-Regionen miteinander verbunden werden. Dadurch können Gäste morgens beispielsweise in Arusha starten und wenige Stunden später bereits auf einer Pirschfahrt in der Serengeti sein. Bei exklusiveren Reisen werden sogar mehrere Parks per Flug miteinander kombiniert.

Warum eine Serengeti Fly-in Safari?

Der wichtigste Vorteil ist Zeit. Tansania ist groß und die Distanzen zwischen den Safari-Gebieten werden häufig unterschätzt. Eine Fahrt von Arusha in die Serengeti kann einen erheblichen Teil des Tages beanspruchen. Wer nur drei oder vier Tage zur Verfügung hat, verliert dadurch wertvolle Safari-Zeit. Ein Flug in die Serengeti verkürzt diese Transferphase erheblich. Nach der Landung beginnt die Safari fast unmittelbar. Für kurze Reisen kann dieser Zeitgewinn den Unterschied zwischen einer hektischen Tour und einem intensiven Serengeti-Erlebnis ausmachen.

Wie läuft eine Serengeti Fly-in Safari ab?

Der genaue Ablauf hängt vom Ausgangsort ab. Eine typische Reise beginnt beispielsweise in Arusha. Am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen beziehungsweise Abflugpunkt. Nach Check-in und Sicherheitsformalitäten besteigt man ein kleines Flugzeug. Das Flugzeug kann unterwegs Zwischenstopps an anderen Airstrips einlegen. Nach der Landung in der Serengeti übernimmt der lokale Safari-Guide. Der Transfer vom Airstrip zum Camp wird häufig bereits als erste Pirschfahrt gestaltet. Dadurch beginnt das Safari-Erlebnis praktisch unmittelbar nach der Landung.

Wie sehen Safari-Flugzeuge aus?

Auf regionalen Safari-Strecken werden normalerweise kleinere Propellerflugzeuge eingesetzt. Die genaue Maschine hängt von Fluggesellschaft, Route und Passagieraufkommen ab. Diese Flüge unterscheiden sich deutlich von internationalen Linienflügen. Die Kabine ist kleiner, Gepäckbestimmungen sind strenger und mehrere Zwischenlandungen sind möglich. Für viele Reisende ist gerade der Flug selbst Teil des Erlebnisses. Aus der Luft eröffnen sich beeindruckende Perspektiven auf die Landschaften Nordtansanias.

Welche Airstrips gibt es in der Serengeti?

Die Serengeti verfügt über mehrere Airstrips, die unterschiedliche Regionen erschließen.

Seronera Airstrip

Seronera ist einer der bekanntesten Airstrips und bedient die zentrale Serengeti. Diese Region eignet sich ganzjährig für Tierbeobachtungen. Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Giraffen, Hyänen und zahlreiche Antilopen können vorkommen. Für eine allgemeine Serengeti Fly-in Safari ist Seronera deshalb häufig eine ausgezeichnete Wahl.

Kogatende Airstrip

Kogatende erschließt die nördliche Serengeti. Während der Zeit der Great Migration und möglicher Mara River Crossings ist diese Region besonders bedeutend. Reisende, die zwischen ungefähr Juli und Oktober gezielt die nördliche Migration erleben möchten, können einen Flug nach Kogatende nutzen.

Wildebeest migration in Serengeti
Wildebeest migration in Serengeti

Airstrips im Süden und Ndutu-Gebiet

Während der grünen Saison verschiebt sich das Interesse stärker in die südlichen Ebenen und Richtung Ndutu. Saisonale Flugverbindungen ermöglichen Zugang zu den entsprechenden Regionen. Die Wahl des Airstrips sollte deshalb niemals unabhängig vom Reisemonat erfolgen.

Fly-in Safari zur Great Migration

Eine Great Migration Fly-in Safari ist eine besonders effiziente Möglichkeit, den Herden saisonal zu folgen. Die Große Tierwanderung bewegt sich im Jahresverlauf durch unterschiedliche Teile des Serengeti-Mara-Ökosystems. Deshalb ist nicht immer Seronera der optimale Zielflughafen. Im südlichen Sommer beziehungsweise europäischen Winter können südliche Gebiete besonders wichtig sein. Im Verlauf des Jahres bewegt sich die Migration durch zentrale und westliche Bereiche. Während der nördlichen Saison konzentriert sich das Interesse zunehmend auf Kogatende und den Mara River. Die Flugroute sollte deshalb auf die tatsächliche Safari-Saison abgestimmt werden.

Serengeti Fly-in Safari ab Arusha

Eine Serengeti Safari ab Arusha mit Flug gehört zu den einfachsten Varianten. Arusha ist das zentrale Safari-Drehkreuz Nordtansanias. Viele Reisende verbringen nach ihrem internationalen Flug zunächst eine Nacht in Arusha. Am nächsten Morgen erfolgt der Transfer zum regionalen Abflug. Nach der Landung in der Serengeti kann bereits am selben Tag eine ausführliche Pirschfahrt stattfinden. Diese Variante eignet sich hervorragend für Reisende, die anschließend zurück nach Arusha fliegen oder direkt nach Sansibar weiterreisen möchten.

Serengeti Fly-in Safari ab Sansibar

Besonders häufig suchen deutschsprachige Urlauber nach Serengeti Safari ab Sansibar. Viele Gäste verbringen ihren Haupturlaub auf Sansibar und möchten zusätzlich einige Tage Safari erleben. Ein Flug ermöglicht dies wesentlich effizienter als lange Straßen- und Fährverbindungen. Eine typische Sansibar Serengeti Fly-in Safari kann beispielsweise drei oder vier Tage umfassen. Der genaue Flugplan hängt von Saison und Verbindung ab. Nach der Safari kann man nach Sansibar zurückfliegen oder die Reise anderweitig fortsetzen.

Kann man eine 2-Tage-Serengeti-Safari ab Sansibar machen?

Technisch können sehr kurze Safaris möglich sein, doch die Frage sollte nicht nur lauten, ob etwas machbar ist. Die Serengeti verdient Zeit. Bei einer 2 Tage Serengeti Safari beeinflussen Flugzeiten und Transfers einen erheblichen Teil des verfügbaren Reisezeitraums. Wer bereits die Kosten für Flüge und Parkgebühren investiert, profitiert meist deutlich stärker von mindestens zwei oder drei Übernachtungen. Für eine wirklich intensive Erfahrung empfehlen sich drei bis vier Nächte oder mehr.

3 Tage Serengeti Fly-in Safari

Eine 3 Tage Serengeti Safari mit Flug eignet sich für Reisende mit begrenzter Zeit. Tag 1 kann aus Flug, Transfer und erster Pirschfahrt bestehen. Tag 2 steht vollständig für Safari-Aktivitäten zur Verfügung. Tag 3 bietet je nach Abflugzeit eine weitere Pirschfahrt und anschließend den Rückflug. Diese Variante ist kompakt, aber deutlich effizienter als eine gleich kurze Driving Safari.

4 Tage Serengeti Fly-in Safari

Mit vier Tagen entsteht mehr Flexibilität. Drei Nächte ermöglichen mehrere ausgedehnte Pirschfahrten. Wer während der Migration reist, kann einen größeren Bereich erkunden und muss nicht jede Tierbeobachtung unter Zeitdruck verlassen. Für viele Reisende stellt eine 4 Tage Serengeti Fly-in Safari deshalb einen guten Kompromiss zwischen Zeit, Kosten und Safari-Intensität dar.

5 Tage Fly-in Safari

Mit vier Übernachtungen kann die Serengeti wesentlich intensiver erlebt werden. Je nach Saison können sogar zwei Regionen kombiniert werden. Beispielsweise kann eine Reise zentrale und nördliche Serengeti verbinden. Alternativ konzentriert man sich vollständig auf eine saisonal besonders interessante Region. Für Fotografen ist die zusätzliche Zeit besonders wertvoll.

Fly-in Safari oder Driving Safari?

Beide Konzepte haben Vorteile. Eine Driving Safari in Tansania ermöglicht es, unterwegs mehrere Landschaften und Nationalparks zu erleben. Arusha, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro und Serengeti lassen sich zu einer klassischen Rundreise verbinden. Die Fahrt selbst wird Teil des Reiseerlebnisses. Eine Fly-in Safari maximiert dagegen die Zeit im eigentlichen Zielgebiet. Für kurze Reisen ist sie häufig deutlich sinnvoller.

Fly-in und Drive kombinieren

Die beiden Konzepte müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eine besonders attraktive Route kombiniert beide Varianten. Beispielsweise: Arusha → Tarangire per Fahrzeug → Ngorongoro → zentrale Serengeti → nördliche Serengeti → Rückflug nach Arusha oder Sansibar. Dadurch erlebt man die landschaftliche Entwicklung auf dem Hinweg, spart aber die lange Rückfahrt. Diese Fly-out Safari Tansania ist eine der effizientesten Varianten einer umfassenden Northern-Circuit-Reise.

Safari in Serengeti
Safari in Serengeti

Was kostet eine Serengeti Fly-in Safari?

Die Serengeti Fly-in Safari Kosten hängen von mehreren Faktoren ab. Zunächst entstehen die regionalen Flugkosten. Hinzu kommen Nationalparkgebühren, Unterkunft, Pirschfahrten, Guide, Transfers und Mahlzeiten. Während der Hochsaison können sowohl Flüge als auch strategisch gelegene Camps stärker nachgefragt sein. Luxusunterkünfte erhöhen den Gesamtpreis erheblich. Eine Fly-in-Safari ist deshalb normalerweise teurer als eine einfache Gruppensafari, muss aber nicht zwangsläufig extrem teuer sein.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

Saison

Die Reisezeit hat großen Einfluss. Während der Great Migration Hochsaison sind Unterkünfte in bestimmten Regionen besonders gefragt.

Unterkunft

Ein komfortables Tented Camp kostet deutlich weniger als einige der exklusivsten Safari-Lodges.

Anzahl der Nächte

Jede zusätzliche Nacht verursacht Unterkunfts-, Park- und Safari-Kosten.

Flugroute

Direkte oder komplexere Verbindungen beeinflussen den Flugpreis.

Private oder geteilte Pirschfahrten

Manche Fly-in-Camps arbeiten mit geteilten Safari-Fahrzeugen. Private Fahrzeuge verursachen zusätzliche Kosten, bieten aber wesentlich mehr Flexibilität.

Shared Game Drives oder privates Fahrzeug?

Dieser Punkt sollte vor der Buchung unbedingt geklärt werden. Bei vielen Fly-in Safari Camps sind Pirschfahrten im Camp-Fahrzeug vorgesehen und können mit anderen Gästen geteilt werden. Das reduziert Kosten. Allerdings müssen Interessen und Tagesablauf abgestimmt werden. Fotografen, Familien oder Reisende mit speziellen Tierinteressen bevorzugen häufig ein privates Safari-Fahrzeug. Damit kann länger bei bestimmten Sichtungen geblieben werden.

Luxus Fly-in Safari Serengeti

Eine Luxus Fly-in Safari in der Serengeti kombiniert kurze Transfers mit hochwertigen Unterkünften. Nach der Landung werden Gäste direkt abgeholt. Exklusive Camps können große Zelte, private Badezimmer, hochwertige Küche und außergewöhnliche Aussicht bieten. Einige Unterkünfte befinden sich in sehr abgelegenen Gebieten. Der entscheidende Vorteil ist jedoch auch hier die Lage. Für Migration-Reisen sollte die Unterkunft zur saisonalen Position der Herden passen.

Fly-in Safari für Hochzeitsreisen

Für eine Tansania Hochzeitsreise ist Fly-in besonders attraktiv. Lange Transferfahrten werden reduziert und die Reise fühlt sich entspannter an. Eine typische Honeymoon-Kombination könnte aus drei oder vier Nächten Serengeti und anschließend fünf bis sieben Nächten Sansibar bestehen. Wer mehr Zeit besitzt, kann zusätzlich Ngorongoro oder andere Schutzgebiete integrieren.

Safari in Serengeti
Safari in Serengeti

Fly-in Safari mit Kindern

Auch Familien können von Flügen profitieren. Kinder müssen weniger lange Transferstrecken im Fahrzeug verbringen. Allerdings sollten Eltern die Bedingungen kleiner Flugzeuge berücksichtigen. Sehr junge Kinder können auf laute Propellermaschinen oder Turbulenzen unterschiedlich reagieren. Außerdem sollten Altersregeln der Camps und Safari-Aktivitäten vor der Buchung geprüft werden.

Gepäck bei einer Serengeti Fly-in Safari

Die Gepäckbestimmungen für Safari-Flüge sind wichtiger als bei einer klassischen Driving Safari. Kleine Flugzeuge haben begrenzten Stauraum. Deshalb gelten häufig deutlich niedrigere Gewichtsgrenzen als bei internationalen Flügen. Weiche Reisetaschen werden gegenüber Hartschalenkoffern oft bevorzugt oder vorgeschrieben, weil sie sich leichter in kleinen Gepäckfächern verstauen lassen. Die exakten Regeln hängen von der jeweiligen Fluggesellschaft ab und müssen für die konkrete Buchung geprüft werden.

Was passiert mit dem großen Koffer?

Wer aus Europa mit einem großen Koffer anreist, sollte die Gepäcklogistik im Voraus klären. Bei einer Reise, die nach der Safari nach Arusha zurückkehrt, kann nicht benötigtes Gepäck eventuell sicher zwischengelagert werden. Wer direkt nach Sansibar weiterfliegt, benötigt eine andere Lösung. Eine gute Safari-Planung berücksichtigt deshalb nicht nur Flugzeiten, sondern auch das gesamte Gepäckkonzept.

Kameraausrüstung im Kleinflugzeug

Für Fotografen ist die Gepäckbegrenzung besonders relevant. Kamerabodies, Teleobjektive, Laptop, Ladegeräte und Zubehör können schnell erhebliches Gewicht erreichen. Vor der Buchung sollte deshalb geklärt werden, welche Regeln für Handgepäck und Fotoausrüstung gelten. Bei professioneller Ausrüstung können zusätzliche Arrangements notwendig sein. Die Regeln sollten niemals einfach von einer anderen Airline oder einer früheren Reise übernommen werden.

Sind kleine Safari-Flugzeuge sicher?

Viele Reisende, die zum ersten Mal eine Flugsafari in Tansania buchen, stellen diese Frage. Safari-Flüge sind ein etablierter Bestandteil der touristischen Infrastruktur Ostafrikas. Wie bei jeder Flugreise gelten betriebliche und wetterabhängige Rahmenbedingungen. Passagiere sollten den Anweisungen der Crew folgen und sich bewusst sein, dass sich das Fluggefühl in einer kleinen Propellermaschine von einem großen Verkehrsflugzeug unterscheidet. Turbulenzen können stärker wahrgenommen werden.

Zwischenlandungen auf Safari-Flügen

Ein „Flug Arusha–Serengeti“ bedeutet nicht zwingend, dass die Maschine ohne Zwischenstopp fliegt. Safari-Flugzeuge bedienen häufig mehrere Airstrips auf einer Route. Passagiere steigen unterwegs ein oder aus. Dadurch kann ein Flug mehrere kurze Etappen umfassen. Für Reisende ist dies häufig sogar interessant, weil man unterschiedliche Landschaften aus der Luft sieht. Die endgültige Flugzeit sollte jedoch immer anhand der konkreten Verbindung geprüft werden.

Wann ist die beste Zeit für eine Fly-in Safari?

Eine Serengeti Fly-in Safari ist ganzjährig möglich, doch die beste Zielregion verändert sich.

Januar und Februar

Südliche Serengeti und Ndutu sind wegen der Kalbungszeit der Great Migration besonders interessant.

März bis Mai

Die grüne Saison bringt dramatische Landschaften und häufig weniger Besucher. Regen kann jedoch Logistik und Straßen beeinflussen.

Juni

Die Migration bewegt sich zunehmend durch westliche und nördlichere Bereiche.

Wildebeest migration in Serengeti
Wildebeest migration in Serengeti

Juli bis Oktober

Die nördliche Serengeti wird für die Mara River Crossing besonders wichtig.

November und Dezember

Mit den kurzen Regenfällen ziehen die Herden wieder Richtung Süden. Die Wahl des Airstrips sollte deshalb saisonal erfolgen.

Serengeti Fly-in Safari und Ngorongoro

Eine häufige Herausforderung besteht darin, Fly-in und Ngorongoro sinnvoll zu kombinieren. Der Ngorongoro-Krater ist für Erstbesucher sehr empfehlenswert. Eine mögliche Lösung ist, zunächst per Fahrzeug von Arusha über Ngorongoro in Richtung Serengeti zu reisen und anschließend zurückzufliegen. Alternativ können Transfers und regionale Flugverbindungen entsprechend der Route kombiniert werden. Für eine kurze reine Serengeti-Reise ist der direkte Fly-in dagegen effizienter.

Serengeti und Tarangire kombinieren

Tarangire ist besonders für Elefanten und Baobab-Landschaften bekannt. Wer sechs oder sieben Tage besitzt, kann einige Tage Tarangire und Ngorongoro per Fahrzeug erleben und anschließend die Serengeti integrieren. Ein Rückflug spart am Ende Zeit. Diese Kombination bietet deutlich mehr landschaftliche Vielfalt als eine reine Serengeti-Kurzreise.

Fly-in Safari und Sansibar

Die Kombination Serengeti und Sansibar ist einer der stärksten Gründe für eine Fly-in-Safari. Safari und Strand können nahezu nahtlos miteinander verbunden werden. Statt nach der Serengeti mehrere Tage über Land zurückzureisen, nutzt man eine Flugverbindung Richtung Küste. Dadurch können selbst Reisende mit zehn bis vierzehn Urlaubstagen eine hochwertige Safari mit einem entspannten Strandaufenthalt verbinden.

Lohnt sich eine Serengeti Fly-in Safari?

Für viele Reisende eindeutig ja. Der größte Vorteil ist nicht Luxus, sondern Zeit. Wer eine Woche oder weniger zur Verfügung hat, sollte genau berechnen, wie viele Stunden eine Driving Safari für Transfers benötigt. Mit einem Flug können diese Stunden stattdessen für Tierbeobachtungen genutzt werden. Bei längeren Reisen kann eine Kombination aus Fahren und Fliegen die optimale Lösung darstellen.

Für wen eignet sich Fly-in besonders?

Eine Fly-in Safari Tansania eignet sich besonders für Reisende mit begrenzter Zeit, Paare auf Hochzeitsreise, Familien, ältere Reisende, Fotografen mit klarem Zielgebiet und Urlauber, die Safari und Sansibar kombinieren. Auch Wiederholungsreisende profitieren. Wer Tarangire und Ngorongoro bereits kennt und diesmal ausschließlich die Migration in der nördlichen Serengeti erleben möchte, muss nicht erneut den gesamten Northern Circuit fahren.

Nachteile einer Fly-in Safari

Natürlich gibt es auch Nachteile. Die Kosten sind höher. Gepäck ist stärker eingeschränkt. Man sieht weniger von der Landschaft zwischen den Parks. Kleine Flugzeuge sind nicht für jeden Reisenden angenehm. Außerdem können Wetter oder operative Faktoren Flugpläne beeinflussen. Wer viel Zeit besitzt und eine umfassende Tansania-Rundreise erleben möchte, kann deshalb eine Driving Safari bevorzugen.

Häufige Fragen zur Serengeti Fly-in Safari

Wie lange dauert der Flug von Arusha in die Serengeti?

Die tatsächliche Reisezeit hängt vom Zielflugplatz, Flugplan und möglichen Zwischenlandungen ab. Die konkrete Verbindung sollte für den jeweiligen Reisetag geprüft werden.

Game drive in Serengeti
Game drive in Serengeti

Kann man von Sansibar direkt in die Serengeti fliegen?

Es gibt saison- und flugplanabhängige Safari-Verbindungen, die eine Kombination von Sansibar und Serengeti ermöglichen. Die konkrete Route sollte für das gewünschte Datum geprüft werden.

Wie viel Gepäck darf ich mitnehmen?

Safari-Airlines haben häufig strengere Gepäckgrenzen als internationale Fluggesellschaften. Das genaue Gewicht und die erlaubte Taschenart hängen vom Anbieter ab.

Brauche ich einen Hartschalenkoffer?

Auf kleinen Safari-Flügen sind weiche Taschen meist wesentlich geeigneter und je nach Airline erforderlich.

Ist eine 3-Tage-Fly-in-Safari sinnvoll?

Ja. Durch die Flüge kann selbst eine kurze Reise relativ viel Zeit in der Serengeti bieten. Drei oder vier Nächte sind jedoch noch besser.

Sind Pirschfahrten privat?

Nicht automatisch. Bei vielen Camps werden Game Drives geteilt. Ein privates Fahrzeug muss gegebenenfalls separat gebucht werden.

Kann ich die Great Migration auf einer Fly-in Safari sehen?

Ja. Entscheidend ist, passend zur Saison in die richtige Serengeti-Region zu fliegen.

Kann man direkt nach der Safari nach Sansibar fliegen?

Je nach Flugplan und Saison können entsprechende Verbindungen verfügbar sein.

Fazit: Serengeti Fly-in Safari richtig planen

Eine Serengeti Fly-in Safari ist eine hervorragende Lösung für Reisende, die möglichst viel Safari-Erlebnis in begrenzter Zeit suchen. Der Flug reduziert lange Transferstrecken und ermöglicht es, nach der Landung nahezu unmittelbar mit der Tierbeobachtung zu beginnen. Besonders attraktiv ist dieses Konzept für eine Serengeti Safari ab Sansibar, eine Tansania Hochzeitsreise, eine kurze Great Migration Safari oder eine hochwertige Reise, bei der Komfort und Zeitersparnis Priorität besitzen. Die wichtigste Planungsentscheidung ist jedoch nicht nur die Frage, ob man fliegt. Entscheidend ist, wohin man fliegt. Seronera eignet sich hervorragend für die zentrale Serengeti. Während der nördlichen Migration kann Kogatende strategisch wesentlich besser sein. In der grünen Saison werden südliche Gebiete wichtiger.

Eine optimal geplante Fly-in Safari in Tansania verbindet deshalb Flugroute, Airstrip, Unterkunft und saisonale Tierbewegungen zu einem Gesamtkonzept. Wer zusätzlich Tarangire oder Ngorongoro erleben möchte, kann Driving Safari und Fly-in intelligent kombinieren. Wer hauptsächlich die Serengeti und anschließend Sansibar besuchen möchte, kann dagegen nahezu die gesamte lange Straßenlogistik vermeiden.

Damit ist die Serengeti Fly-in Safari nicht einfach eine luxuriösere Form der Safari. Richtig eingesetzt ist sie vor allem eine der effizientesten Möglichkeiten, die begrenzte Urlaubszeit dort zu verbringen, wo sie am wertvollsten ist: mitten in der Serengeti, zwischen offenen Savannen, wandernden Gnuherden und einigen der faszinierendsten Wildtiere Afrikas.

Tags: Deutsch

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