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Kenia Safari im Februar: Wetter, Tiere & Preise

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Kenia Safari im Februar: Wetter, Tiere & Preise

Eine Kenia Safari im Februar bietet ausgezeichnete Voraussetzungen für Reisende, die intensive Tierbeobachtungen, warme Temperaturen und eine abwechslungsreiche Ostafrika-Reise miteinander verbinden möchten. In vielen Regionen Kenias zählt der Februar zu den trockeneren Monaten des Jahres. Das…

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Eine Kenia Safari im Februar bietet ausgezeichnete Voraussetzungen für Reisende, die intensive Tierbeobachtungen, warme Temperaturen und eine abwechslungsreiche Ostafrika-Reise miteinander verbinden möchten. In vielen Regionen Kenias zählt der Februar zu den trockeneren Monaten des Jahres. Das macht ihn besonders interessant für klassische Pirschfahrten in der Masai Mara, im Amboseli Nationalpark, in Tsavo oder in den trockeneren Schutzgebieten Nordkenias.

Für Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besitzt eine Kenia Reise im Februar einen zusätzlichen Reiz: Während in Mitteleuropa Winter herrscht, erwarten Besucher in Ostafrika warme Tage, spektakuläre Savannenlandschaften und eine außergewöhnliche Tierwelt. Doch wie gut ist der Februar tatsächlich für Safari? Wo befinden sich die Tiere? Ist die Great Migration in Kenia? Wie teuer ist eine Reise? Welche Nationalparks sollte man kombinieren? Und lohnt sich anschließend ein Badeurlaub? Dieser ausführliche Guide beantwortet die wichtigsten Fragen zur Safari in Kenia im Februar.

Ist Februar eine gute Reisezeit für Kenia?

Der Februar gehört grundsätzlich zu den besten Reisezeiten für eine Kenia Safari, insbesondere für Besucher, die relativ trockene Bedingungen bevorzugen. Wie immer in Ostafrika können Wetterbedingungen regional variieren und einzelne Regenschauer auftreten. Dennoch gehört Februar vielerorts zu einer trockeneren Phase vor Beginn der langen Regenzeit. Für Safaris kann das mehrere Vorteile haben. Vegetation beginnt regional trockener zu werden, Tiere orientieren sich stärker an permanenten Wasserquellen und Straßen sind häufig gut befahrbar. Gleichzeitig bietet Februar ausgezeichnete Möglichkeiten, Kenia mit Tansania zu kombinieren. Dort findet in der südlichen Serengeti beziehungsweise im Ndutu-Gebiet saisonal eines der wichtigsten Ereignisse der Great Migration statt: die Kalbungszeit großer Gnuherden.

Damit eignet sich Februar hervorragend für eine Kenia Tansania Safari.

Kenia Wetter im Februar

Die Suchbegriffe Kenia Wetter Februar, Kenia Temperaturen Februar und Kenia Klima Februar gehören zu den wichtigsten Fragen bei der Reiseplanung. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen gibt es jedoch erhebliche regionale Unterschiede. Nairobi und die zentralen Hochländer können morgens angenehm kühl sein. In der Masai Mara sind frühe Pirschfahrten ebenfalls häufig frisch. Amboseli wird tagsüber deutlich wärmer, während Tsavo und die Küstenregion tropische Temperaturen erreichen können. Deshalb sollte eine Safari-Packliste sowohl leichte Kleidung für den Tag als auch wärmere Schichten für frühe Morgenstunden enthalten.

Masai Mara im Februar

Eine Masai Mara Safari im Februar bietet hervorragende Chancen auf klassische afrikanische Wildtiere. Obwohl die riesigen wandernden Gnuherden zu dieser Zeit normalerweise nicht in der Mara sind, bleibt das Ökosystem ausgesprochen wildreich. Die Masai Mara besitzt residente Populationen von Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Büffeln, Giraffen, Zebras, Hyänen, Schakalen und zahlreichen Antilopenarten. Für Raubtierbeobachtungen kann der Februar besonders interessant sein. Offene Landschaften erleichtern die Suche nach Geparden und Löwen. Ein erfahrener Safari-Guide achtet auf Hinweise wie Alarmrufe, Geier, Spuren, Tierverhalten und Informationen anderer Guides.

Great Migration im Februar

Wer eine Great Migration Safari im Februar plant, sollte wissen, dass der Schwerpunkt zu dieser Jahreszeit in Tansania liegt. Große Gnuherden befinden sich normalerweise in den südlichen Ebenen der Serengeti und angrenzenden Gebieten. Dort fällt die Kalbungszeit in einen relativ konzentrierten saisonalen Zeitraum. Tausende Jungtiere kommen innerhalb weniger Wochen zur Welt. Dieses Überangebot an jungen Beutetieren zieht Löwen, Geparden, Hyänen und andere Raubtiere an. Wer sowohl Kenia als auch dieses Naturschauspiel erleben möchte, kann eine Masai Mara Serengeti Safari planen. Beispielsweise beginnt die Reise in Nairobi, führt in die Masai Mara und anschließend über die Grenze nach Tansania beziehungsweise über passende Flugverbindungen weiter zur Serengeti.

Wildebeest migration in Serengeti
Wildebeest migration in Serengeti

Amboseli im Februar

Eine Amboseli Safari im Februar ist besonders für Elefantenliebhaber empfehlenswert. Amboseli ist weltweit bekannt für seine Elefantenpopulation. Einige Familienverbände werden seit Jahrzehnten wissenschaftlich beobachtet. Die offenen Ebenen ermöglichen häufig ausgezeichnete Sicht auf die Tiere. Hinzu kommt der Kilimandscharo. Obwohl Afrikas höchster Berg vollständig auf tansanischem Staatsgebiet liegt, befinden sich einige der berühmtesten Aussichtspunkte auf den Berg in Kenia. Die Kombination aus Elefanten und Kilimandscharo macht Amboseli zu einem der wichtigsten Ziele für eine Fotosafari Kenia.

Wann sieht man den Kilimandscharo am besten?

Frühe Morgenstunden bieten häufig die besten Chancen auf einen klaren Blick. Wolken können sich im Laufe des Tages um das Bergmassiv bilden. Fotografen sollten deshalb eine frühe Pirschfahrt einplanen und bereit sein, wenn sich der Gipfel zeigt. Natürlich gibt es keine Garantie für wolkenfreie Sicht. Wetter bleibt auch während trockenerer Monate dynamisch.

Tsavo im Februar

Die beiden Tsavo-Nationalparks eignen sich hervorragend für Reisende, die eine Safari mit Strandurlaub in Kenia kombinieren möchten. Tsavo East bietet weite Landschaften, rote Erde und große Elefantenpopulationen. Besonders charakteristisch sind die sogenannten roten Elefanten, deren Haut durch Staubbäder mit eisenhaltiger Erde rötlich erscheint. Tsavo West besitzt eine abwechslungsreichere Topografie mit Hügeln, Lavafeldern, Quellen und dichter bewachsenen Bereichen. Eine Tsavo Safari Februar kann von Nairobi aus Richtung Küste durchgeführt oder als Teil einer längeren Rundreise integriert werden.

Samburu – Safari im trockenen Norden

Samburu gehört zu den besten Destinationen für Reisende, die bereits klassische Safaris erlebt haben oder bewusst eine weniger typische Kenia-Route suchen. Eine Samburu Safari unterscheidet sich landschaftlich stark von der Masai Mara. Die Region ist trockener und besitzt Tierarten, die im Süden Kenias weniger häufig beziehungsweise gar nicht vorkommen. Dazu zählen Grevyzebra, Netzgiraffe, Gerenuk, Beisa-Oryx und Somali-Strauß. Diese Arten werden häufig als „Samburu Special Five“ bezeichnet. Der Ewaso-Ng’iro-Fluss ist für das Ökosystem besonders wichtig und zieht zahlreiche Tiere an.

Big Five Safari in Kenia

Viele Erstbesucher suchen gezielt nach einer Big Five Safari Kenia. Die Big Five sind Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn. Masai Mara bietet gute Chancen auf vier dieser Arten, während Nashornbeobachtungen dort deutlich schwieriger sein können. Deshalb kombinieren viele Rundreisen die Mara mit Lake Nakuru oder anderen Schutzgebieten, in denen Nashörner gezielt geschützt werden. Wer möglichst viele unterschiedliche Tierarten sehen möchte, sollte eine Route wählen, die mehrere Ökosysteme verbindet.

Lake Nakuru im Februar

Der Lake Nakuru Nationalpark ist relativ kompakt und lässt sich gut in eine Rundreise zwischen Nairobi und Masai Mara integrieren. Der Park ist besonders wegen seiner Nashörner bekannt. Auch Rothschild-Giraffen, Büffel, Wasserböcke, Paviane und zahlreiche Vogelarten können beobachtet werden. Flamingos sind weiterhin möglich, doch ihre Anzahl schwankt erheblich mit Wasserstand und Nahrungsverfügbarkeit. Eine seriöse Kenia Safari Planung sollte deshalb keine riesigen Flamingoschwärme garantieren.

Lake Naivasha im Februar

Lake Naivasha bietet eine angenehme Unterbrechung zwischen längeren Pirschfahrten. Eine Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha ermöglicht Beobachtungen von Flusspferden und zahlreichen Wasservögeln. Je nach Route können Reisende den See mit Hell’s Gate oder anderen Sehenswürdigkeiten des Rift Valley kombinieren. Für Familien und Reisende, die nicht jeden Tag mehrere Stunden im Safari-Fahrzeug verbringen möchten, bringt Naivasha zusätzliche Abwechslung.

Lake Naivasha im Februar
Lake Naivasha im Februar

Februar für Vogelbeobachtung

Kenia ist mit seiner enormen Artenvielfalt ein hervorragendes Ziel für Birdwatching Safaris. Verschiedene Lebensräume – Savanne, Seen, Feuchtgebiete, Hochland, Wälder und trockene Regionen – ermöglichen die Beobachtung einer außergewöhnlichen Bandbreite an Vogelarten. Eine Vogelbeobachtung Kenia Safari kann beispielsweise Lake Naivasha, Lake Nakuru, Samburu, Masai Mara und Kakamega Forest miteinander verbinden. Auch Amboseli besitzt aufgrund seiner Feuchtgebiete eine bemerkenswerte Vogelwelt.

Safari Kenia Februar: Welche Route ist die beste?

Die ideale Route hängt von der verfügbaren Reisezeit ab. Wer nur vier oder fünf Tage für Safari besitzt, sollte sich auf ein oder zwei Gebiete konzentrieren. Bei sieben bis zehn Tagen können Masai Mara, Lake Nakuru beziehungsweise Naivasha und Amboseli sinnvoll kombiniert werden. Mit zwei Wochen stehen zusätzlich Samburu, Tsavo oder Strandtage zur Verfügung. Ein häufiger Fehler bei der Kenia Safari Planung besteht darin, zu viele Nationalparks in zu wenige Tage zu packen. Kenia ist groß. Straßenfahrten können erheblich länger dauern, als Entfernungen auf einer Karte vermuten lassen. Weniger Destinationen und mehr Zeit pro Park führen häufig zu einem besseren Safari-Erlebnis.

Kenia Safari Kosten im Februar

Die Frage Was kostet eine Kenia Safari? lässt sich nicht mit einem einzigen Betrag beantworten. Der Gesamtpreis hängt von Unterkunft, Reisedauer, Parkgebühren, Transport, Gruppengröße und Saison ab. Eine private Safari für zwei Personen kostet pro Person meist mehr als dieselbe Route für vier Personen, weil Fahrzeug und Guide auf weniger Gäste verteilt werden.

Budget Safari

Eine Kenia Budget Safari kann mit einfacheren Camps und Lodges sowie Gruppentransfers organisiert werden. Der Begriff Budget sollte jedoch nicht automatisch bedeuten, möglichst viel Qualität einzusparen. Ein zuverlässiges Safari-Fahrzeug und ein erfahrener Guide sind wichtiger als luxuriöse Zimmer.

Mittelklasse

Für viele deutschsprachige Reisende bietet eine Kenia Safari Mittelklasse das attraktivste Preis-Leistungs-Verhältnis. Mittelklasse-Lodges und Tented Camps bieten normalerweise private Badezimmer, komfortable Betten, gute Mahlzeiten und attraktive Standorte.

Luxus Safari

Eine Luxus Safari Kenia kann kleine exklusive Camps, private Guides, hochwertige Küche und Inlandsflüge beinhalten. Fly-in Safaris reduzieren lange Straßenfahrten und ermöglichen mehr Zeit in den Schutzgebieten. Besonders in privaten Conservancies rund um die Masai Mara können Reisende ein exklusiveres Erlebnis genießen.

Private safari vehicle in East Africa
Private safari vehicle in East Africa

Private Safari oder Gruppenreise?

Eine private Kenia Safari bietet maximale Flexibilität. Das Fahrzeug steht ausschließlich Ihrer Reisegruppe zur Verfügung. Dadurch können Pirschfahrten stärker an individuelle Interessen angepasst werden. Fotografen profitieren beispielsweise davon, länger bei einem Tier zu bleiben. Eine Kenia Gruppenreise kann dagegen günstiger sein und bietet Gelegenheit, andere Reisende kennenzulernen. Welche Variante besser ist, hängt von Budget und Reisestil ab.

Kenia Safari mit deutschsprachigem Guide

Viele Reisende suchen nach Kenia Safari deutschsprachig oder Kenia Safari mit deutschem Guide. Deutschsprachige Guides können insbesondere für Familien, ältere Reisende oder Gäste hilfreich sein, die detaillierte Erklärungen zur Tierwelt lieber auf Deutsch erhalten. Die Verfügbarkeit ist begrenzter als bei englischsprachigen Guides. Deshalb sollte ein deutschsprachiger Guide frühzeitig angefragt werden. Ein guter Guide beeinflusst die Qualität einer Safari enorm. Neben Tierkenntnissen sind Fahrpraxis, Kommunikationsfähigkeit und Verständnis für Tierverhalten entscheidend.

Kenia Safari und Strand im Februar

Der Februar eignet sich hervorragend für eine Kombination aus Safari und Badeurlaub in Kenia. Die Küste am Indischen Ozean bietet tropische Temperaturen und warme Wassertemperaturen. Zu den bekanntesten Strandzielen gehören Diani Beach, Watamu, Malindi und die Küstenregion rund um Mombasa. Nach mehreren Tagen Safari ist ein Strandaufenthalt besonders angenehm. Eine mögliche Route führt beispielsweise von Nairobi nach Amboseli, weiter durch Tsavo und anschließend nach Diani Beach. Wer die Masai Mara besucht, kann alternativ per Inlandsflug Richtung Küste reisen.

Diani Beach im Februar

Diani Beach zählt zu den bekanntesten Stränden Ostafrikas. Der lange weiße Sandstrand, Palmen und der warme Indische Ozean machen die Region zu einer beliebten Verlängerung nach einer Safari. Ein Kenia Urlaub im Februar kann beispielsweise aus sieben Tagen Safari und fünf Tagen Strand bestehen. Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Reise, bei der intensive frühe Safari-Tage mit entspannenden Strandtagen ausgeglichen werden.

Kenia mit Tansania kombinieren

Februar ist besonders interessant für eine Kenia Tansania Rundreise. Während Kenia hervorragende Tierbeobachtungen in Masai Mara, Amboseli und anderen Parks bietet, befindet sich ein großer Teil der Great Migration in Tansania. Eine länderübergreifende Reise ermöglicht deshalb unterschiedliche Landschaften und Ökosysteme. Mögliche Kombinationen umfassen Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro-Krater und Ndutu. Wer mehr Zeit besitzt, kann zusätzlich Amboseli oder Tarangire integrieren.

Kenia und Uganda kombinieren

Eine weitere außergewöhnliche Kombination ist Kenia Safari und Gorilla Trekking Uganda. Kenia bietet klassische Savannenlandschaften und Großwild, während Uganda für seine Berggorillas und Schimpansen bekannt ist. Eine typische Reise könnte zunächst Masai Mara und Amboseli umfassen und anschließend per Flug nach Entebbe führen. Von dort geht es weiter zum Bwindi Impenetrable Nationalpark, wo habituierte Berggorilla-Gruppen besucht werden können. Eine Gorilla Safari Uganda unterscheidet sich vollständig von einer klassischen Pirschfahrt. Besucher wandern mit Rangern durch Bergregenwald, bis die Gorilla-Familie gefunden wird. Die Kombination aus Big Five Safari Kenia und Gorilla Trekking Uganda gehört deshalb zu den abwechslungsreichsten Naturreisen Ostafrikas.

Februar für Hochzeitsreisen

Eine Kenia Hochzeitsreise im Februar kann hervorragend funktionieren. Kleine Safari-Camps, private Pirschfahrten, Sundowner in der Savanne und anschließend ein Strandhotel am Indischen Ozean schaffen eine attraktive Mischung aus Abenteuer und Erholung. Paare können zusätzlich private Dinner, Bush Breakfasts oder besondere Unterkünfte buchen. Wer besonderen Wert auf Ruhe legt, sollte kleinere Camps und private Conservancies bevorzugen.

Februar für Hochzeitsreisen
Februar für Hochzeitsreisen

Familien-Safari im Februar

Auch eine Kenia Safari mit Kindern ist im Februar möglich. Bei Familienreisen sollte die Route besonders sorgfältig geplant werden. Sehr lange Transfers und mehrere aufeinanderfolgende Ganztagesfahrten können für jüngere Kinder ermüdend sein. Statt fünf Parks in einer Woche zu besuchen, kann beispielsweise eine Kombination aus Amboseli, Masai Mara und Strand sinnvoller sein. Unterkünfte mit Familienzimmern oder miteinander verbundenen Zimmern sollten früh reserviert werden.

Was gehört auf die Packliste?

Für eine Kenia Safari Packliste Februar empfehlen sich leichte, atmungsaktive Kleidungsstücke und wärmere Schichten für den Morgen. Neutrale Farben wie Beige, Khaki, Grau oder Oliv sind praktisch. Zusätzlich gehören Sonnenschutz, Sonnenhut, Sonnenbrille, persönliche Medikamente, bequeme Schuhe und eine leichte Regenjacke ins Gepäck. Fotografen sollten ausreichend Akkus und Speicherkarten einpacken. Ein Fernglas verbessert das Safari-Erlebnis erheblich und ist besonders für Vogelbeobachtungen hilfreich.

Malaria und Gesundheit

Reisende sollten sich rechtzeitig vor Abreise zu Kenia Impfungen und Malariaprophylaxe medizinisch beraten lassen. Die Empfehlungen hängen von Route, Reisezeit, Gesundheitszustand und persönlicher Situation ab. Da medizinische Empfehlungen individuell sind und sich ändern können, sollte eine reisemedizinische Beratungsstelle konsultiert werden. Mückenschutz, lange Kleidung am Abend und geeignete Repellents gehören unabhängig davon zu den grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen.

Safari-Fotografie im Februar

Der Februar ist für Tierfotografie in Kenia interessant. Trockener werdende Vegetation kann die Sicht verbessern, während ausreichend grüne Bereiche attraktive Hintergründe liefern können. Früher Morgen und später Nachmittag bieten häufig besonders schönes Licht. Ein Teleobjektiv ermöglicht Portraits von Großkatzen und anderen Wildtieren, während ein Weitwinkelobjektiv für Landschaften, Elefantenherden und Kilimandscharo-Aufnahmen sinnvoll ist. Fotografen sollten bei der Auswahl des Safari-Fahrzeugs auf ausreichend Platz achten.

Wie früh sollte man buchen?

Eine Kenia Safari buchen sollte idealerweise mehrere Monate vor der Reise erfolgen, insbesondere wenn bestimmte Camps oder ein deutschsprachiger Guide gewünscht werden. Auch Inlandsflüge besitzen begrenzte Kapazitäten. Kurzfristige Buchungen sind grundsätzlich möglich, reduzieren aber die Auswahl. Bei hochwertigen Camps und besonderen Zimmerkategorien lohnt sich eine frühzeitige Planung.

Januar oder Februar – welcher Monat ist besser?

Sowohl Januar als auch Februar sind attraktive Safari-Monate. Der Januar kann regional etwas grüner sein. Februar ist häufig trockener und besitzt den zusätzlichen Vorteil, dass die Great-Migration-Kalbungszeit in Nordtansania beziehungsweise der südlichen Serengeti hervorragend in eine kombinierte Reise eingebaut werden kann. Wer ausschließlich Kenia besuchen möchte, kann mit beiden Monaten ausgezeichnete Erfahrungen machen. Wer Kenia und Tansania kombinieren möchte, findet im Februar einen besonders interessanten saisonalen Kontrast.

Safari in Serengeti
Safari in Serengeti

Februar oder Juli für Kenia Safari?

Juli gehört zur klassischen Hochsaison und zum Zeitraum, in dem große Gnuherden je nach Verlauf der Migration die nördliche Serengeti beziehungsweise Masai Mara erreichen. Februar bietet dagegen eine andere Erfahrung. Wer unbedingt die berühmten Mara-Flussüberquerungen sehen möchte, sollte eher die entsprechende Migrationssaison wählen – wobei selbst dann niemals eine konkrete Überquerung garantiert werden kann. Wer Großkatzen, Elefanten und andere Wildtiere sehen möchte und die Migration nicht als einziges Reiseziel betrachtet, kann im Februar eine hervorragende Safari erleben.

Wie lange sollte die Reise dauern?

Für eine reine Kenia Safari sind sieben bis zehn Tage ideal, wenn mehrere Nationalparks besucht werden sollen. Für Safari plus Strand empfehlen sich etwa zehn bis vierzehn Tage. Eine Kombination aus Kenia, Tansania und Uganda benötigt entsprechend mehr Zeit. Zwei bis drei Wochen ermöglichen ein deutlich entspannteres Tempo. Bei kürzeren Reisen sollte die Zahl der Destinationen reduziert werden.

Beispiel für eine 10-tägige Kenia Safari im Februar

Eine mögliche Route beginnt in Nairobi und führt zunächst nach Amboseli. Zwei Nächte ermöglichen mehrere Pirschfahrten und Chancen auf Kilimandscharo-Blicke. Anschließend kann die Reise über Nairobi oder das Rift Valley nach Lake Naivasha führen. Nach einer Bootsfahrt geht es weiter in die Masai Mara, wo mindestens drei Nächte empfehlenswert sind. Danach können Reisende nach Nairobi zurückkehren oder direkt zur Küste fliegen. Diese Route kombiniert Amboseli Elefanten Safari, Rift Valley und Masai Mara Big Five Safari in einer kompakten Reise.

Nachhaltige Kenia Safari

Bei der Auswahl einer Safari sollten nicht nur Preis und Unterkunft berücksichtigt werden. Eine nachhaltige Safari in Kenia unterstützt idealerweise Naturschutz und lokale Gemeinschaften. Private Conservancies können beispielsweise Einnahmen für lokale Landbesitzer generieren und gleichzeitig wichtige Lebensräume schützen. Auch verantwortungsvolles Verhalten während der Pirschfahrt ist entscheidend. Tiere sollten nicht bedrängt, Wege nicht unnötig verlassen und Sichtungen nicht mit zu vielen Fahrzeugen blockiert werden. Ein professioneller Safari-Veranstalter und verantwortungsbewusster Guide respektieren entsprechende Regeln.

Warum Kenia im Februar besonders abwechslungsreich ist

Der Februar verbindet mehrere Vorteile: trockene Safari-Bedingungen, ausgezeichnete Tierbeobachtungen, warme Küstentemperaturen und die Möglichkeit, die Great Migration in Tansania in dieselbe Reise einzubauen. Dadurch eignet sich der Monat sowohl für Afrika Safari Anfänger als auch für erfahrene Safari-Reisende. Erstbesucher können die klassischen Parks Masai Mara und Amboseli wählen. Wiederholungsreisende können Samburu, private Conservancies oder länderübergreifende Routen integrieren.

Fazit: Lohnt sich eine Kenia Safari im Februar?

Eine Kenia Safari im Februar gehört zu den attraktivsten Möglichkeiten für eine Winterreise nach Ostafrika. Die trockeneren Bedingungen in vielen Safari-Regionen, hervorragende Chancen auf Großkatzen und Elefanten sowie die Möglichkeit einer Strandverlängerung machen Februar besonders vielseitig. Die Masai Mara im Februar bietet trotz Abwesenheit der großen wandernden Gnuherden eine reiche residente Tierwelt. Amboseli begeistert mit Elefanten und möglichen Kilimandscharo-Ausblicken, während Samburu ungewöhnliche Tierarten und Tsavo weite Wildnis bietet. Wer die Great Migration erleben möchte, kann Kenia mit der Serengeti in Tansania verbinden. Wer noch mehr Vielfalt sucht, ergänzt die Reise durch Gorilla Trekking in Uganda.

Damit eignet sich der Februar hervorragend für Kenia Safaris für Paare, Familien, Fotografen, Hochzeitsreisende und Tierliebhaber. Entscheidend ist weniger die Frage, ob Kenia im Februar eine Reise wert ist, sondern welche Route am besten zu den persönlichen Interessen, der verfügbaren Zeit und dem gewünschten Budget passt.

Tags: Deutsch

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